„Lass fließen“
Hier lang, bitte: Ein System mit Rigolen aus Beton fängt Regenwasser auf und puffert es, bis es gemächlich im Boden versickern kann.
Bild: Mall Umweltsysteme GmbH
Statt die Kanalisation zu belasten, soll das Regenwasser aufgefangen werden, verdunsten oder versickern. Aber wie bekommt man große Mengen am besten in den Boden?
Regen ist für die Wasser- und Landwirtschaft ein Segen, aber nur, wenn er in der richtigen Menge fällt. Leider tut er den Menschen diesen Gefallen selbst in Mitteleuropa nur in seltenen Fällen. Mal ist es zu trocken wie in den vergangenen Jahren, dann wird Wasser zum knappen Gut. Oder es regnet zu viel und vor allem in kurzer Zeit viel zu heftig, dann kann der Boden die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, und die Bäche werden zu reißenden Strömen. Wenn die Prognosen stimmen, wird die Häufigkeit von Extremereignissen zunehmen. Das sind keine guten Aussichten.
Gegen das Wetter lässt sich nichts unternehmen, und mit Regenwassermanagement kann man Flutkatastrophen nicht verhindern. Aber man kann die Folgen abmildern und Wasser bevorraten, das dann in den trockenen Perioden zur Verfügung steht oder als Ersatz für Trinkwasser genutzt werden kann, etwa zur Toilettenspülung. Das geschieht in Speichern, die zunehmend für Neubauten verlangt werden und die Ableitung des Regenwassers in die Kanalisation verzögern. Zweitens kann dort, wo versiegelte Flächen das Versickern im Boden behindern, ein Ausgleich geschaffen werden. Denn der Anteil, der dort aufgenommen wird, verringert die Menge dessen, was abließen muss, und das Sickerwasser füllt das Grundwasser wieder auf.
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie an Foren interessiert sind, können Sie Forum.BuradaBiliyorum.Com besuchen.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Nachrichten kategorie besuchen.
