Israel: Werden Hilfslieferungen aus Ägypten nicht blockieren +++ Einstellige Zahl Deutscher nach Hamas-Terror laut Bundesregierung tot +++ Palästinenser im Westjordanland rufen zu Konfrontationen auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog
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- Israel kündigt an: Werden Hilfslieferungen aus Ägypten „nicht behindern“
- Israel nennt eine fehlgeleitete Rakete des Islamischen Dschihad als Grund für die tödliche Explosion am Krankenhaus in Gaza-Stadt.
- Das israelische Militär hat abermals Stellungen der proiranischen Hizbullah im Libanon angegriffen.
- In Deutschland haben antisemitische Vorfälle seit dem blutigen Überfall der Terrormiliz Hamas auf Israel drastisch zugenommen
Die Behörden hatten zuvor Bereitschaftspolizei eingesetzt, um Tausende von Demonstranten zu vertreiben, die auf die stark befestigte israelische Botschaft marschieren wollten, um gegen Israels Militärangriff auf den Gazastreifen zu protestieren.
Auch aus anderen arabischen Staaten wurden Proteste gemeldet. Aus Sicherheitsgründen hat die israelische Botschaft in Marokko ihr diplomatisches Personal nach Israel zurückgeholt, berichtet das Medium „Kan“. Marokko hatte vor knapp drei Jahren seine Beziehungen zu Israel mit einem Friedensabkommen normalisiert.
Auch in Bahrain hat es offenbar Proteste gegeben. Die Demonstranten forderten anscheinend die Verweisung des israelischen Botschafters.
„Ich verurteile die Täter hinter diesem Angriff, der ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt und als Völkermord an den Menschen in Gaza einzustufen ist.“
In Frankfurt am Main hat die Polizei einen Wasserwerfer eingesetzt, um eine verbotene pro-palästinensische Mahnwache aufzulösen. Die Hauptwache werde derzeit geräumt, teilte die Polizei am Mittwochabend auf X mit. Ein Polizeisprecher bestätigte das. „Die vereinzelten Personen, die nicht der Aufforderung nachgekommen sind, wurden durch die Einsatzkräfte wegbefördert.“ Die Stadt Frankfurt habe bereits im Lauf des Nachmittags eine Verbotsverfügung erteilt, sagte der Sprecher. Auch jegliche Ersatzveranstaltungen seien dadurch verboten. „Diejenigen, die jetzt nichtsdestotrotz hier teilnehmen möchten, verstoßen gegen geltendes Recht. Somit werden jetzt die Identitäten festgestellt.“ Eine genaue Teilnehmerzahl nannte die Polizei nicht. Es gebe aber eine geschätzte Ansammlung von 80 bis 90 Menschen.
Zuvor hatte die Armee berichtet, dass an mehreren Orten Panzergranaten auf israelisches Gebiet gefeuert worden. Israelische Soldaten hätten das Feuer erwidert. Aus Libanon wurde der Beschuss mit israelischen Mörsergranaten gemeldet. Die Armee greife Ziele der Hizbullah an, hieß es in der israelischen Mitteilung.
Hingegen wird es aus Israel vorerst keine Hilfslieferungen geben, hat das israelische Kriegskabinett am Mittwoch entschieden. Wie die Zeitung „Times of Israel“ berichtet, habe die Regierung von Netanjahu drei Entscheidungen getroffen:
Israel wird keine humanitäre Hilfe von seinem Territorium in den Gazastreifen liefern, solange die Geiseln, die von Terrorgruppen festgehalten werden, nicht zurückgegeben werden. Israel fordert, dass das Internationale Rote Kreuz die Geiseln besuchen kann und wird sich um internationale Unterstützung für diese Forderung bemühen. Israel wird nicht verhindern, dass humanitäre Hilfsgüter aus Ägypten nach Gaza gelangen, solange es sich nur um Lebensmittel, Wasser und Medikamente für die Zivilbevölkerung im südlichen Gazastreifen handelt. Alle Lieferungen, die die Hamas erreichen, werden von Israel blockiert.
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