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In einem Interview sprach Chris Pratt über seine Amazon-Actionserie „The Terminal List: Dark Wolf“ und nannte den Grund, warum diese so erfolgreich ist.
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Mit „The Terminal List: Dark Wolf“ ist kürzlich das Spin-off zur erfolgreichen Actionserie „The Terminal List“ von und mit Chris Pratt auf Prime Video gestartet. Darin steht die Figur des 46-Jährigen aus der Hauptserie zwar nicht im Mittelpunkt, als Produzent zieht Pratt dafür im Hintergrund alle Fäden.
Aktuell steht das Spin-off um Taylor Kitschs Charakter Ben Edwards hierzulande auf Platz 3 der Amazon-Streaming-Charts, auf Rotten Tomatoes hält der Actionthriller eine sehr gute Publikumsbewertung von 84 %. Damit bewertet es die Serie besser als die Kritiken mit 71 %. Noch krasser sieht es bei „The Terminal List“ aus: Da feiert das Publikum die Produktion mit 94 %, während die Kritiken sie mit 40 % abstraft.
Für Hollywoodstar Pratt kein Problem, wie er gegenüber Collider betont. Denn die Herangehensweise seines Teams an diese Actionreihe unterscheide sich stark von der anderer Produktionsfirmen.
Seit die Hauptserie veröffentlicht wurde, sei er mehrfach von Fans auf der Straße angesprochen worden, die offenbar nicht über seine Marvel-Rolle als Peter Quill alias Star-Lord aus den „Guardians of the Galaxy“-Filmen sprechen wollten, sondern über „The Terminal List“:
„Ich habe das Gefühl, dass es seit etwa zehn Jahren eine Art Hunger nach Unterhaltung gibt, die nicht von Leuten kommt, die sich fragen, ob sie jemandem gefallen wird. Sie fragen sich nicht: ‚Okay, was würde den Leuten gefallen? Was wäre angemessen? Was wäre das Richtige? Wie machen wir es kommerziell erfolgreich?‘ Wir sagen: ‚Wir haben Navy SEALs, Army Rangers. Wir machen eine Serie. Wir machen sie authentisch; und wenn du es nicht magst, ist es einfach nichts für dich – und das ist okay.“
Den Trailer zu „The Terminal List: Dark Wolf“ könnt ihr euch hier ansehen:
„The Terminal List“: So soll es mit der Hauptserie weitergehen
Der Erfolg von „The Terminal List: Dark Wolf“, aber auch von weiteren sogenannten Dad-TV-Formaten auf Prime Video wie „Reacher“ beweist, dass es ein Publikum da draußen gibt, das sich vom Großteil der Hollywood-Produktionen nicht mehr berücksichtigt fühlt und dankbar zu Amazon geht.
Die erste Staffel war eine Art Testlauf für sein Team, so Pratt. „The Terminal List“ Staffel 2 wird die gesetzte Messlatte aber mindestens erreichen müssen. Auf die Frage, worauf der Fokus das nächste Mal gesetzt werde, hält sich der Schauspieler bedeckt:
„Wir haben einen Rahmen, der einfach nur wahnsinnig originell ist. Dieser basiert auf einem Moment im Leben eines unserer SEALs. Er ist also authentisch und einfach unglaublich. […] Man sitzt beim Mittagessen und einer der Jungs fängt plötzlich an, von einem Erlebnis in Guam oder auf den Philippinen oder in Australien zu erzählen; und du sagst dann: ‚Mann, ich wusste gar nicht, dass du damals in Australien warst.‘ Das finde ich toll. Und genau dahin werden wir Ben [Richards] führen, wenn es uns gelingt.“
Die Dreharbeiten zur nächsten Staffel finden aktuell an mehreren Orten in der ganzen Welt statt. Zusammen mit der Aussage von Pratt kann das Publikum davon ausgehen, dass es Ben Richards dieses Mal auf eine waghalsige wie geheime Mission rund um den Globus an mehrere Brennpunkte führen wird. Was für ein Ziel er dabei verfolgt und wie die Mission lautet, ist bislang jedoch noch geheim. Sicher ist nur, dass es abermals kompromisslose Action und Spannung geben wird. Das gefällt vielleicht nicht allen, aber das muss es wohl auch nicht.
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