MCU-Star suchte nach Marvel-Blockbuster wegen Schurkenrolle eine Therapie auf

Für eine Marvel-Rolle müssen die Stars oft hart trainieren. Doch der Job kann nicht nur körperlich, sondern auch psychisch herausfordernd sein.

Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere
redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für dich bleibt dabei
unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein Symbol
gekennzeichnet.  Mehr erfahren.

Triggerwarnung: Dieser Artikel enthält explizite Schilderungen psychischer Belastungen und kann möglicherweise retraumatisierend wirken. Wenn ihr euch aktuell nicht in der Verfassung für solche Themen fühlt, überspringt diesen Artikel lieber und schaut gern ein andermal wieder vorbei!

Regisseur Ryan Coogler und Michael B. Jordan beweisen aktuell mit dem perfekten Horror-Genre-Mix „Blood & Sinners“, dass sie komplexe Charaktere auf die Leinwand bringen können. So bereits 2018 für den Marvel-Blockbuster „Black Panther“, der dem Marvel Cinematic Universe (MCU) einen vielschichtigen Bösewicht bescherte: Erik Killmonger. Diese Art der Spitzenperformance hatte jedoch seinen Preis, über den Michael B. Jordan in einem Interview mit CBS Sunday Morning sprach.

Die Nuancen zwischen abgrundtief böse und egoistisch und komplett altruistisch balancierte Michael B. Jordan als Erik Killmonger derart perfekt, dass am Ende die Frage blieb: Aber hatte Erik nicht irgendwie recht? Selbst T’Challa (Chadwick Boseman) stimmte dem Antagonisten letztlich in Teilen zu. Er traf Entscheidungen, die das Königreich für immer veränderten und schließlich den Grundstein für die Konsequenzen in „Black Panther: Wakanda Forever“ legte.

Leider verstarb Boseman 2020 überraschend an Darmkrebs und prägte das MCU für immer. Wie seine Schauspielkollegen ihn in „Black Panther: Wakanda Forever“ erinnern, verraten sie euch in diesem Interview:

Michael B. Jordan traf folgenreiche Entscheidung vor „Black Panther“-Dreh

In dem Interview mit CBS Sunday Morning erklärte der Schauspieler, dass der letzte Drehtag nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Rolle sei:

„Jede Figur lebt irgendwie mit einem weiter, weißt du? Sie verschwinden nicht. Sie sind da“

Michael B. Jordan über seine Marvel-Rolle

Erik Killmonger ist nicht der klassische Bösewicht, denn seine Motive sind durchaus nachvollziehbar. Er wünschte sich eine bessere Welt, ein besseres Leben für Schwarze Menschen, die nicht im paradiesischen Wakanda aufgewachsen sind. Es sind seine Methoden, sein Misstrauen und seine Sturheit, die ihn letztlich zu T’Challas Gegner machen. Auf diese Figur musste sich der Schauspieler deshalb intensiv vorbereiten:

„Für eine Weile habe ich, in Vorbereitung auf diese Rolle, kaum mit meiner Familie gesprochen. Ich habe mich ein Stück weit isoliert, habe mich sozusagen in mein eigenes Loch verkrochen und habe versucht, eine Zeit lang so zu leben, wie er gelebt hätte.“

Erik Killmonger ist im Exil aufgewachsen, in den USA. Wenn er wie T’Challa in Wakanda aufgewachsen wäre, in einer Gemeinschaft, dann wäre sein Weg mit Sicherheit anders verlaufen. Den Marvel-Film könnt ihr weiterhin hier auf Disney+ streamen. Michael B. Jordan ließ sich auf diesen isolierten Weg ein, doch diese Art des Method-Acting hatte Folgen für seine Psyche:

„Nach dem Film hat mich das eine ganze Weile nicht losgelassen und ich bin zur Therapie gegangen, habe darüber gesprochen und einen Weg gefunden, um ein Stück weit abzuschalten.“

Glücklicherweise konnte der Schauspieler sich die Hilfe suchen, die er gebraucht hat und die Rolle loslassen. Sein Einsatz hat sich gelohnt, denn „Black Panther“ wurde mit einem weltweiten Einspielergebnis von 1,34 Milliarden US-Dollar (via Box Office Mojo) zum zweiterfolgreichsten Film 2018. Besser war im Übrigen nur „Avengers: Infinity War“, der die zwei-Milliarden-Marke knackte und Marvel somit ein beeindruckendes Jahr hinlegte.

Hilfsangebot: Depressionen und andere psychische Erkrankungen sind kein Tabuthema – fühlt ihr euch betroffen, sprecht darüber mit jemandem! Schnelle Hilfe (kostenlos und anonym) bietet die Telefonseelsorge unter diesen Nummern: 0800-1110111 oder 0800-1110222. Auf der Website könnt ihr außerdem mit Seelsorger*innen chatten. Ein umfassendes Informationsangebot mit Anlaufstellen findet ihr außerdem auf der Website der Deutschen Depressionshilfe.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.

Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Sozialen Medien kategorie besuchen.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert