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Eine einst verblüffende Casting-News entpuppte sich als doch gar nicht so spektakulär: Ein Marvel-Star hat schlicht eine andere Rolle im MCU übernommen.
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Fans des Marvel Cinematic Universe (MCU) können ab sofort den neuesten Film des Franchise in den deutschen Kinos sehen: „The Fantastic Four: First Steps“. Das Star-Ensemble wird dabei angeführt von Pedro Pascal, Vanessa Kirby sowie Joseph Quinn und Ebon Moss-Bachrach, die die titelgebende Marvel-Familie spielen. Ihr MCU-Debüt feiert auch Julia Garner, die den Part von Shalla-Bal alias Silver Surfer übernimmt. Erneut dabei ist hingegen Ralph Ineson, der in „Guardians of the Galaxy“ bereits einen Ravager verkörperte und jetzt in die deutlich größere Rolle von Galactus schlüpft.
Was uns die „Fantastic Four“-Stars über den Dreh und einander verraten haben, erfahrt ihr hier in unserem Interview mit ihnen:
Einen weiteren Auftritt im MCU erlebt in dem Film auch Natasha Lyonne. Sie übernahm in „Fantastic Four“ allerdings eine neue Rolle namens Rachel Rozman. Dabei handelt es sich um eine Lehrerin, an der Ben Grimm alias Das Ding (Moss-Bachrach) im Laufe des Films romantisches Interesse entwickelt.
Lyonne spielt somit diesmal einen völlig normalen Menschen ohne Superkräfte – und das, nachdem sie zuvor den Part einer der verrücktesten und mächtigsten Superheldinnen des ganzen MCU innehatte.
Natasha Lyonnes erste MCU-Rolle: Byrdie the Duck
Etliche deutsche Marvel-Fans könnten das nicht mitbekommen haben, aber Natasha Lyonne sprach im englischsprachigen Original Byrdie the Duck in Staffel 3 der Animationsserie „Marvel’s What If…?“. Bei Byrdie handelt es sich um die Tochter von Darcy Lewis (Kat Dennings) und Howard the Duck (Seth Green). Ja, ganz recht: Byrdie ist halb Mensch, halb Ente, ihr Name ist also durchaus passend gewählt; wenn auch etwas einfallslos.
Diese extra für das MCU geschaffene Figur war bereits als Baby enorm mächtig, denn sie wurde während der Kosmischen Konvergenz gezeugt; ein Ereignis, das nur alle 5.000 Jahre stattfindet und bei dem sich die Neun Welten des Weltenbaums in einer Reihe befinden. In Folge 4 der dritten „What If…?“-Staffel sind deswegen etliche zwielichtige Gestalten hinter ihr her. Letztlich gelingt es der frisch geschlüpften Byrdie (ja, sie war erst in einem Ei), all ihre Verfolger mit goldenen Energiestrahlen in Luft aufzulösen; darunter sogar Thanos.
Am Ende der Staffel wurde Byrdie sogar noch mächtiger. Als Teil der Guardians of the Multiverse erhielt die draufgängerische Punk-Rock-Superheldin zusammen mit den anderen Mitgliedern die Kräfte der Watcher. Dabei handelt es sich um fünfdimensionale Wesen, die praktisch über unbegrenzte Macht verfügen. Selbst Infinity Ultron – also Ultron, der alle Infinity-Steine besitzt – hatte gegen die Watcher nicht den Hauch einer Chance.
Falls ihr euch dieses irre Treiben ansehen wollt: Alle Staffeln von „What If…?“ könnt ihr exklusiv auf Disney+ streamen.
Byrdie ist also zweifellos eine der mächtigsten Heldinnen des MCU und entsprechend hatten einige Fans auf ihr Leinwanddebüt gehofft, als das Casting von Natasha Lyonne in „Fantastic Four“ bekannt gegeben wurde. Dazu kam es nun nicht und man muss davon ausgehen, dass die Marvel-Karriere von Byrdie vorerst an ihr Ende gekommen ist. „What If…?“ endete schließlich mit Staffel 3 und dass Lyonne so kurz darauf im MCU zu sehen ist, deutet darauf hin, dass keine Pläne existieren, ihre andere Rolle in den Realfilm-Teil des Franchise zu holen.
Wir dürfen aber immerhin gespannt sein, ob wir Rachel Rozman wiedersehen. Zunächst einmal dürfte Ben Grimm allerdings ganz andere Sorgen als sein Liebesleben haben: Wie die anderen Fantastic Four wird auch er in „Avengers: Doomsday“ zurückkehren, in dem wohl nichts Geringeres als die Existenz des Multiversums auf dem Spiel steht. Das Spektakel erwartet uns ab dem 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos.
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