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Microsoft portiert ein weiteres seiner bekannten Produkte auf den Linux-Desktop. Wie die Redmonder in einem Blogpost ankündigen, können Unternehmen ab sofort Microsoft Defender auf den von ihnen verwendeten Linux-Arbeitsplätzen nutzen. Voraussetzung ist allerdings ein Abo von Microsoft 365 E5 oder E7 oder der Microsoft Defender for Endpoint Plan 2.
Von den Funktionen her sollen kommerzielle Nutzer den gleichen Umfang erhalten, den sie auch von Windows bereits gewohnt sind. Auch bei den Linux-Distributionen soll es zwischen Linux-Server und Linux-Desktop keine Unterschiede geben. Explizit nennt Microsoft Ubuntu, Fedora, RHEL, Oracle Linux, CentOS, Suse Linux Enterprise und Debian, sowie KDE Plasma, Gnome und andere bei den Desktops.
Ob Microsoft eine abgespeckte Version für reguläre Nutzer auch irgendwann zur Verfügung stellt, ist nicht bekannt.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alles auf dem Laufenden, was Microsoft bei seinen Open Source-Projekten wie den PowerToys zu berichten hat. Mittlerweile bilden allerdings Mozilla, Inklusive Informatik und Europas Digitalwirtschaft die Schwerpunkte meiner Arbeit.
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