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Die Zukunft der KI liegt nicht darin, uns bei der Arbeit zu unterstützen, sondern diese direkt für uns zu erledigen. So stellen sich jedenfalls Microsoft und Co. das vor, wenn „KI-Agenten“ zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang stellen die Remonder ihr erstes, selbst entwickeltes „agentisches SLM“ (Small Language Modell) vor, das auf den Namen Fara-7B.
Was ist ein agentisches SLM?
Agentische Modelle bilden die Basis für eine neue Generation von KI-Assistenten. Im Gegensatz zu Chatbots oder reaktiven Modellen, die lediglich Texte oder Bilder generieren und Fragen beantworten, ist ein agentisches SLM darauf trainiert, eine komplette Aufgabenkette zu verstehen und auszuführen. Es kann:
- Absichten interpretieren: Verstehen, was ein Benutzer wirklich erreichen will.
- Aktionspläne erstellen: Eine Abfolge von Schritten zur Erreichung des Ziels entwickeln.
- Interagieren: Mit dem Betriebssystem und Anwendungen interagieren, um die Schritte umzusetzen.
Fara-7B ist speziell darauf trainiert, einen Computer zu bedienen, also wie ein menschlicher Anwender im System zu agieren und Aktionen wie Mausklicks oder Tastatureingaben auszuführen. Mit „nur“ sieben Milliarden Parametern ist Fara-7B zudem außerordentlich klein, wodurch es mit wenig Ressourcen auskommen soll. Es kann daher lokal ausgeführt werden, die verarbeiteten Daten verlassen das Gerät demnach nicht.
Derzeit handelt es sich hierbei noch um ein experimentelles Modell. Daher ist es via Microsoft Foundry und Hugging Face zwar offiziell verfügbar, sollte aber laut Microsoft nur in einer Sandbox-Umgebung unter strenger Aufsicht laufen.
Die Bedeutung für Windows
Modelle wie Fara-7B werden eher früher als später auf Copilot+-PCs zum Einsatz kommen. Sie können dort Systemeinstellungen ändern, Dateien organisieren oder ganze Workflows übernehmen.
Als einfache Beispiele führt Microsoft das Ausfüllen von Formularen auf Webseiten, das Buchen von Reisen, Einkäufe oder das selbstständige Recherchieren von Informationen an. Dabei kann der Agent jederzeit unterbrechen und den Nutzer um weitere Anweisungen bitten.
Auf der Webseite von Microsoft Research sind einige Video-Beispiele zu finden.
Der Beitrag Microsofts KI lernt Klicken und Tippen: Small Language Model Fara-7B vorgestellt erschien zuerst auf Dr. Windows.
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