
Die neue Miss Germany heißt Apameh Schönauer. Julia Schneider verpasst den Titel der Miss Germany knapp. Die Lehrerin und Sportfunktionärin aus Seligenstadt engagiert sich aber auch ohne Schärpe weiter für eine Bildungsreform.
Für die neun Miss-Germany-Finalistinnen und ihre Familien ist es am Samstagabend im Europapark Rust eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Um kurz vor 23 Uhr stehen Moderatorin Lola Weippert und die Miss Germany aus dem vergangenen Jahr, Kira Geiss, auf der Bühne der Europapark-Arena, um die neue Miss Germany zu verkünden. In den Händen ein Umschlag mit dem Namen der Gewinnerin und die weiß-goldene Schärpe. Vor ihnen sitzen die Familien und Freunde an langen weißen Tischen mit ihren selbstgebastelten Schildern und Herzen und fiebern mit. Nur eine kann gewinnen.
Neun Stunden zuvor reden und lachen die neun Frauen – die zehnte Kandidatin Ann-Kathrin Lange musste wegen schwerwiegender gesundheitlichen Problemen kurzfristig auf ihre Teilnahme verzichten – noch entspannt im Backstagebereich. Dort stehen weiß verkleidete runde Tische neben einem Schminkbereich mit goldumrahmten Spiegeln und eine große orangene Miss-Germany-Pressewand vor einem Ruhebereich. Von Konkurrenz ist nichts zu spüren. Einige Frauen geben Interviews, andere werden fotografiert.
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