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Früher Ruhm als Profi-Fußballer hat für Youssoufa Moukoko nicht nur schöne Seiten. In einem Interview vor der U21-EM spricht er über die Schattenseiten.
„Es ist ja einfach so: Wenn ich auf der Straße etwas mache, das bei anderen Menschen ganz normal wäre, käme das schnell in die Medien. Da hat mir mein Umfeld viel geholfen“, sagte Moukoko, der sich mit der U21-Auswahl auf die Europameisterschaft in Rumänien und Georgien vorbereitet.
„Fußballer zu sein, ist ein Privileg“
Es gehe in seinem Leben nicht nur um Fußball, es gebe auch eine private Seite, einen Youssoufa, der ruhiger sei. „Diese Lockerheit musste ich mir bewahren. Man lebt immer mit einer gewissen Angst“, berichtete er. Es habe eine Zeit gegeben, in der abends wach im Bett gelegen und gedacht habe: Was kommt da morgen wieder?
„Ich bin nicht der Typ, der viel feiern geht und Alkohol trinkt, aber ich möchte trotzdem meine Jugend genießen. Einfach mal mit Freunden rausgehen und ich selbst sein. Irgendwie muss ich mich aber immer verstellen. Und das ist ehrlich gesagt gar kein gutes Gefühl“, sagte der Jungstar, der mit 16 Jahren und einem Tag bei seinem Debüt jüngster Spieler der Bundesliga-Geschichte war.
Ihm tue es in der Seele weh, wenn er sehe, wie andere ihr Leben genießen würden. „Ich habe mich aber entschieden, diesen Weg so zu gehen. Man darf das auch nicht falsch verstehen. Fußballer zu sein, ist ein Privileg. Nicht jeder kommt so weit“, stellte der Dortmunder Spieler klar.
(dpa)
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