Nach Zensur-Kritik an Switch-Version: Dispatch-Entwickler arbeitet mit Nintendo an Lösung

Nach Zensur-Kritik an Switch-Version: Dispatch-Entwickler arbeitet mit Nintendo an Lösung

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Zuletzt berichteten wir bereits über die Nintendo-exklusiven Zensuren der Superhelden-Arbeitsplatz-Comedy Dispatch von AdHoc. Nach dieser Meldung veröffentlichte Nintendo kürzlich eine Stellungnahme zum Sachverhalt.

Zur Erinnerung: Während PS5 und PC eine Option zum Deaktivieren bestimmter expliziter Inhalte anbieten, fällt diese in den Switch-Fassungen weg. Hier ist die Zensuroption standardmäßig immer aktiviert – ohne Änderungsmöglichkeit. Dazu erklärt Nintendo nun: „Nintendo verlangt, dass alle Spiele auf seinen Plattformen von unabhängigen Organisationen bewertet werden und unseren festgelegten Inhalts- und Plattformrichtlinien entsprechen.“

Und weiter: „Wir informieren unsere Partner zwar, wenn ihre Titel nicht unseren Richtlinien entsprechen, Nintendo nimmt jedoch keine Änderungen an Partnerinhalten vor. Wir äußern uns auch nicht zu spezifischen Inhalten oder den Kriterien, die diesen Bewertungen zugrunde liegen.“

AdHoc verspricht Verbesserungen

Auch AdHoc meldete sich bezüglich der heiklen Thematik nochmal zu Wort. „Wir gingen zunächst, wie einige von Euch, davon aus, dass Dispatch – aufgrund der Tatsache, dass Spiele wie Witcher 3 und Cyberpunk auf der Plattform mit ähnlichen unzensierten Inhalten für Erwachsene angeboten werden – dies ebenfalls tun dürfte“, postete AdHoc auf seinem Discord-Server.

Außerdem bat man um die Ergänzung eines Zensur-Hinweises auf der Shopseite zum Spiel. Der wurde auch ergänzt, allerdings an recht ungünstiger Stelle im Haftungsausschluss anstatt im prominenter platzierten „Über das Spiel“-Abschnitt.

Wie GamesRadar+ berichtet, arbeite AdHoc „mit Nintendo an einer Lösung“. Ob diese Lösung nun bedeutet, dass die Schnitte abgemildert werden oder lediglich der Hinweis auf sie kundenfreundlicher platziert wird? Das wird die Zukunft zeigen. Wie AdHoc nämlich weiter erklärt, dürfte erst in den nächsten Wochen mit einem Update zu rechnen sein.

via Nintendo Everything, The Gamer, Bildmaterial: Dispatch, AdHoc Studio

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