
Ich fand es sehr cool, Fuchs und Hase als Polizei-Team mit ihren Konflikten und ihrem Zusammenspiel wiederzusehen.
Zu Beginn macht auch die Zoomania-Stadt wieder einfach nur Spaß dank der ganzen Tier-Mensch-Vergleiche.
Die Ausflüge in neue Gebiete wie die Reptilien-Orte und den Fisch-Markt mit Wasser-Tieren sind auch cool, aber für mich schwächer.
Nach Teil 1 wurde lange gerätselt, warum die Reptilien nicht Teil von Zoomania-Stadt sind (wo vor allem Säugetiere leben) – dieser Film klärt es nun endlich auf!
Ich hätte gerne noch mehr von den neuen Reptilien in Aktion gesehen. Warum nicht noch mehr Schlangen, Krokodile oder Chamäleons?
Ein interessanter Aspekt: Reptilien werden in dieser Welt als böse und komische Tiere ausgegrenzt. Das erinnert an echten Rassismus und Diskriminierung. Auch bei Teil 2 ist es also wieder eine Stärke, gesellschaftskritische Töne anzuschlagen und unterhaltsam zu verpacken.
Ziemlich schade: Es gibt diesmal weniger zum Miträtseln, um den neuen Fall zu lösen. Es gibt also keine allzu großen Überraschungen und nach dem Anfang ist alles recht vorhersehbar.
Die Handlung ist diesmal etwas einfacher als beim Vorgänger. Es gibt mehr Action und Chaos, aber weniger ruhige Momente zum Verweilen und Durchatmen.
Für Kinder könnte der Film diesmal herausfordernder sein, weil ein Ereignis und Kampf den nächsten jagt.
Viele kleine Referenzen zu Teil 1 hätte ich in der Form nicht zwingend gebraucht, aber es ist nett, sie noch mal zu sehen (z.B. das Faultier, die Shakira-Performance, der Maus-Pate oder die Schaf-Bösewichtin).
Eine neue wichtige Figur ist ein Verschwörungsbieber (den fand ich jetzt aber eher nicht so stark). Die Antagonisten fand ich diesmal leider recht blass im Vergleich zum Vorgänger.
Die Stärke von „Zoomania 2“ liegt für mich daher diesmal weniger in der Spannung oder Story, sondern mehr in der Atmosphäre und den Gags, von denen es gerne noch mehr hätte geben können. Am Anfang fand ich die Witze noch stark, aber gegen Ende wird doch eher die Handlung vorangetrieben.
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