Nächste Runde: Microsoft plant weitreichende Klage gegen OpenAI und Amazon

Nächste Runde: Microsoft plant weitreichende Klage gegen OpenAI und Amazon

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Nächste Runde: Microsoft plant weitreichende Klage gegen OpenAI und Amazon

Microsoft und OpenAI werden in diesem Leben wohl wirklich keine Freunde mehr. Nachdem man sich erst mühsam im vergangenen Jahr auf einen neuen Vertrag einigen konnte, der Microsoft neben einer attraktiven Beteiligung auch Abnahmegarantieren bei Azure und Nutzungsrechte der KI-Modelle sichert, strebt der Techgigant aus Redmond nun eine weitreichende Klage gegen OpenAI und Amazon an. Hintergrund ist eine neue Vereinbarung, die Amazon selbst 50 Milliarden USD wert ist.

Nun ist Amazon nicht das einzige Unternehmen gewesen, das OpenAI bei seiner letzten Finanzierungsrunde unter die Arme gegriffen hat. Gleichwohl sieht Microsoft besonders in dieser Zusammenarbeit seine exklusiven Konditionen, was Microsoft Azure betrifft, verletzt und wirft OpenAI nur Monate nach der eigenen Vereinbarung mehr oder weniger direkt Vertragsbruch vor.

Damit das überhaupt funktioniert, haben OpenAI und Amazon in die rhetorische Trickkiste gegriffen. Die Vereinbarung zwischen diesen beiden Unternehmen dreht sich vor allem um OpenAIs neue Unternehmensplattform Frontier, welche unter Amazon Bedrock exklusiv gehostet werden soll. Das Ganze funktioniert als Stateless Runtime Environment (SRE), welches von den Exklusivklauseln von Microsoft nicht gedeckt ist. Das will man in Redmond so aber nicht akzeptieren.

Wie genau es mit dieser Klage weitergehen wird, ist noch offen. Dass Microsoft jetzt aber gerade bei den eigenen KI-Modellen seine Arbeit beschleunigen möchte, dürfte zum richtigen Zeitpunkt kommen.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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