Neues Sci-Fi-Projekt auf Amazon könnte seinem Ruf weiter schaden

Neues Sci-Fi-Projekt auf Amazon könnte seinem Ruf weiter schaden

Die Dreharbeiten zu Henry Cavills nächstem Sci-Fi-Projekt für Amazon sind beendet. Doch damit könnte er seinen Abwärtstrend beschleunigen.

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Die 200 Millionen US-Dollar teure Spionage-Actionkomödie „Argylle“ und der 60 Millionen US-Dollar teure WWII-Actionfilm „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“ einen zwei Dinge: In beiden hat Henry Cavill eine tragende Hauptrolle und beide Filme gerieten zu massiven Kassenflops.

Anders lässt es sich nicht ausdrücken: Seit der 42-Jährige die einstige Netflix-Hoffnung „The Witcher“ verlassen hat, befindet sich seine Karriere auf einem steilen Weg nach unten. Die beiden „Enola Holmes“-Filme kamen auf Netflix noch gut an, da spielt er aber eher die zweite Geige an der Seite von Millie Bobby Brown.

Dabei hatte Cavill noch vor wenigen Jahren ein nahezu unverwüstliches Image inne: Männer liebten ihn als einen der ihren mit Geek-Hobbys wie Computerspiele und „Warhammer“-Figuren, Frauen liebten ihn für sein charmantes Auftreten und seine umwerfende Ausstrahlung. Hätte er sich für die richtigen Filmprojekte entschieden, er wäre noch heute Everybody’s Darling. Auf einer Stufe mit Stars wie Keanu Reeves.

Wenn Cavill nicht aufpasst, läuft er noch Gefahr, zumindest eine gewisse Zeit lang als „Kassengift“ von Hollywood gemieden zu werden. Das passierte auch den Stars hier:

Henry Cavill tut sich keinen Gefallen mit seiner Film- und Serienauswahl

Versteht mich nicht falsch, ich will weder Cavills Hobbys noch Cavill selbst kritisieren – und auch nicht seine Projektauswahl. Immerhin scheint er diesbezüglich tatsächlich nur seinem Herzen zu folgen. Doch mit zwei riesigen Kassenflops hintereinander gerät selbst die Karriere gestandener Hollywood-Größen wie Dwayne Johnson ins Wanken.

Sein nächster Film dürfte ihm da abermals keinen Gefallen tun: Unter Regisseur Rawson Marshal Thurber („Red Notice“) wurde just die Anime-Verfilmung „Voltron“ für Amazon abgedreht:

Wer die Vorlage nicht kennt, sollte sich einfach einen Mix aus „Transformers“ und „Power Rangers“ vorstellen. Und genau liegt der Hund begraben: „Voltron“ ist durch und durch Geek-Material für Anime-Fans und Fans von Sci-Fi-Materialschlachten, aber nicht für jene, die ihn etwa durch „The Witcher“ kennengelernt haben. Im Gegenteil, im schlimmsten Fall trägt er hier abermals eine Anti-Frisur wie in „Argylle“.

Und: Lionsgate soll das „Highlander“-Reboot von „John Wick“-Regisseur Chad Stahelski angeblich auch wegen Cavill fallengelassen haben. Die Studios verlieren also das Vertrauen in seine Fähigkeit, einen Film oder eine Serie zu tragen.

Immerhin scheint Cavills Management die Projektauswahl zu diversifizieren: Neben dem Actionfilm „In the Grey“ von Guy Ritchie und an der Seite von Jake Gyllenhaal sowie dem WWII-Drama „Broadsword“ an der Seite von Tom Cruise wird Cavill auch im romantischen Drama „The Rosie Project“ zu sehen sein.

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