#New York gedenkt mit Schweigeminute des 11. September 2001

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New York gedenkt mit Schweigeminute des 11. September 2001

Im Beisein des amerikanischen Präsidenten Joe Biden hat New York am Samstag an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. Um 8.46 Uhr (Ortszeit) begann eine Schweigeminute an dem Ground Zero genannten Anschlagsort im Süden Manhattans – genau zu der Zeit, an der islamistische Terroristen vor 20 Jahren das erste von vier entführten Flugzeugen in den Nordturm des World Trade Centers in New York gesteuert hatten. Insgesamt kamen bei den Anschlägen fast 3000 Menschen ums Leben.

Zur Trauerfeier an der heutigen Gedenkstätte kamen neben dem Präsidenten und First Lady Jill Biden auch zahlreiche Angehörige von Opfern sowie Überlebende. Auch die ehemaligen Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton waren mit ihren Ehefrauen anwesend. Vor der Schweigeminute hatte ein Chor die amerikanische Nationalhymne gesungen. Der frühere US-Präsident Donald Trump hingegen nutzte den Tag des Gedenkens für Attacken gegen seinen Nachfolger Biden. In einer Videobotschaft warf Trump diesem „Inkompetenz“ beim Afghanistan-Abzug vor und sagte, der Präsident habe wie ein „Dummkopf“ gewirkt.

343 Feuerwehrleute ums Leben gekommen

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung haben Angehörige mit die Namen aller Opfer vorgelesen. An die Anschläge solle nicht mit Zahlen oder Daten erinnert werden, sondern es solle an „ganz normale Menschen“ gedacht werden, sagte Mike Low, dessen Tochter Sara als Flugbegleiterin in einem der Flugzeuge gearbeitet hatte. „In den vergangenen 20 Jahren hat meine Familie unglaubliches Leid erfahren bei dem Gedanken an die Leben, die nicht mehr gelebt werden konnten.“

Eine Frau legt Blumen an der Gedenkstätte der Terrorangriffe vor genau 20 Jahren nieder.



Bilderstrecke



New York trauert
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Zum Gedenken an den 11 September 2001

Auch die britische Königin Elizabeth II. hat der Opfer und Überlebenden der Terroranschläge  gedacht. „Meine Gedanken und Gebete – und die meiner Familie und der ganzen Nation – sind bei den Opfern, Überlebenden und Hinterbliebenen“, erklärte die 95 Jahre alte jährige Monarchin am Samstag in einem Schreiben an  den amerikanischen Präsidenten Joe Biden. Die Queen würdigte den Einsatz der Rettungshelfer und Feuerwehrleute vor Ort und die „Belastbarkeit und Entschiedenheit der Gemeinden, die sich für den Wiederaufbau zusammengetan haben“.

In Berlin hat die Feuerwehr zum Gedenken an die bei den Anschlägen verstorbenen Feuerwehrleute einen Gottesdienst abgehalten. Der 11. September 2001 sei für Feuerwehrangehörige auf der ganzen Welt von großer Bedeutung, sagte Landesbranddirektor Karsten Homrighausen am Samstag auf dem Gedenkgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Unter den fast 3000 Toten der Anschläge in New York und Washington seien auch 343 Feuerwehrmänner und -frauen gewesen, die selbstlos geholfen hätten und für andere da gewesen seien.

Bei den Angriffen ist je ein Flugzeug in den Nordturm und in den Südturm des World Trade Centers geflogen. Beide Türme stürzten dann in sich zusammen. Eine dritte Maschine lenkten die Terroristen in den südwestlichen Teil des amerikanischen Verteidigungsministeriums nahe der Bundeshauptstadt Washington. Flugzeug Nummer vier stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten. Der Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, wurde 2011 von amerikanischen Spezialeinheiten getötet.

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