NVIDIA RTX Spark: Neuer ARM-Superchip kommt auch ins Surface Laptop Ultra

NVIDIA RTX Spark: Neuer ARM-Superchip kommt auch ins Surface Laptop Ultra

NVIDIA RTX Spark: Neuer ARM-Superchip kommt auch ins Surface Laptop Ultra

NVIDIA hat seinen ARM-Chip „RTX Spark“ enthüllt und dabei ordentlich die Muskeln spielen lassen. Ab Herbst sollen die darauf basierenden Windows-PCs nicht nur Qualcomm, sondern auch Intel und AMD das Fürchten lehren. Mit dem Surface Laptop Ultra kündigt Microsoft bereits ein Gerät mit RTX Spark an.

Microsoft ist allerdings nicht alleine. Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI sind als Start-Partner bestätigt, Acer und Gigabyte folgen später.

Wenig überraschend stellen sowohl NVIDIA als auch Microsoft in ihren Ankündigungen die KI-Fähigkeiten von RTX Spark in den Vordergrund. Bis zu 1 Petaflop lokale KI-Leistung soll RTX Spark bereitstellen. Dagegen wirken die aktuellen NPUs in der Tat wie Spielzeuge. NVIDIA erfindet dafür gleich mal einen neuen Begriff. Der „Personal Computer“ heißt fortan „Personal AI Computer“.

NVIDIA verspricht zudem volle Gaming-Leistung. AAA-Titel laufen auf RTX Spark in 1440p mit 100 FPS. Ganz nebenbei sozusagen sollen auf dieser Plattform auch schlanke Laptops mit ganztägiger Akkulaufzeit entstehen. NVIDIA zielt mit dem RTX Spark aber nicht nur auf mobile Geräte, sondern auch auf Desktop-Computer.

Surface Laptop Ultra

Surface Laptop Ultra

Die Ankündigung des Surface Laptop Ultra beginnt mit den Worten: „Die Welt ist voller Macher. Nur wenige davon gestalten die Welt. Das Surface Laptop Ultra ist für sie“. Das ist nicht nur ziemlich pathetisch, sondern gleichzeitig eine klare Ansage, dass sich nur Wenige dieses Gerät werden leisten können. Das kürzlich vorgestellte Surface Laptop 8 kostet in der Maximalausstattung 5.179 Euro. Das Surface Laptop Ultra dürfte sich noch einmal deutlich darüber positionieren, sollten die Speicherpreise bis zur Markteinführung nicht nachgeben.

Einen vollständigen Steckbrief zum Surface Laptop Ultra liefert Microsoft erst einmal nicht, verspricht aber bis zu 128 GB RAM und volle CUDA-Unterstützung. Das Display des Surface Laptop Ultra ist 15 Zoll groß und mit maximal 2.000 nits das hellste, welches Microsoft je in ein Surface gesteckt hat.

Bezüglich der Ports gibt es das volle Programm: HDMI, USB‑C, USB‑A, SD‑Card und Klinke sind an Bord. Microsoft verspricht außerdem die gleiche hohe Wartungsfreundlichkeit, die zuletzt die Surface-Reihe ausgezeichnet hat. Die verfügbaren Farben sind klassisch: Platin und Schwarz.

„Leise“ soll das Surface Laptop Ultra zu Werke gehen, heißt es. Lüfterlos dürfte dieses Monster allerdings keineswegs sein.

Kompatibilität

Seinen PRISM-Emulator hat Microsoft für den RTX Spark noch einmal optimiert, um maximale Kompatibilität mit x86/x64-Apps zu gewährleisten, die bislang nicht als native ARM-Version zur Verfügung stehen. Gleichwohl versprechen sich sowohl Microsoft als auch NVIDIA einen weiteren Push, was die Bereitstellung nativer ARM-Apps angeht. Nicht umsonst ist das Surface Laptop Ultra gezielt auf Entwickler gemünzt.

Im Moment ist das natürlich alles sehr viel Marketing und es ist viel Konfetti und Disco-Nebel in der Luft. Wenn sich das gelegt hat, werden wir sehen, ob NVIDIAs neuer Chip auch neue PCs für jedermann zu erschwinglichen Preisen hervorbringt. Denn nur, wenn das passiert, wird daraus auch eine Erfolgsgeschichte.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!

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