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#Obi-Wan: Der größte Star Wars-Kampf seit 17 Jahren sollte eigentlich ganz anders ausgehen

„Obi-Wan: Der größte Star Wars-Kampf seit 17 Jahren sollte eigentlich ganz anders ausgehen“

In der neuen Star Wars-Serie auf Disney+ treffen Obi-Wan Kenobi und Darth Vader zum ersten Mal seit Die Rache der Sith wieder aufeinander. Ursprünglich sollte der große Kampf ganz anders verlaufen.

Die Obi-Wan Kenobi-Serie wurde mit einem großen Versprechen angekündigt, nämlich dem Rematch des Jahrhunderts. 17 Jahre nach dem Kinostart von Star Wars 3: Die Rache der Sith treffen nun Ewan McGregor und Hayden Christensen zum ersten Mal wieder im Star Wars-Universum aufeinander –

ein besonderes Ereignis.

Auf einem einsamen Planeten kreuzen sich nun erneut die Lichtschwerter von Obi-Wan und Darth Vader. Wie sich herausstellt, sollte das große Duell völlig anders verlaufen. Im Gespräch mit The Direct  verrät Drehbuchautor Stuart Beattie, der vor der Serienversion an einer Kenobi-Trilogie fürs Kinos arbeitete, seine ursprünglichen Pläne.

Episches Star Wars-Duell: Darth Vader sollte Obi-Wan ursprünglich auf einer Raumstation besiegen

Hätte Obi-Wans Geschichte die große Leinwand erobert, dann hätten wir den Endkampf auf einer untergehenden Raumstation gesehen. Der größte Unterschied zur jetzigen Version wäre aber ein anderer gewesen: Im Film hätte es einen eindeutigen Gewinner gegeben. Darth Vader hätte Obi-Wan in die Tiefe gestürzt.

In meiner [Version] hätte Vader den Kampf gewonnen. [Er und Obi-Wan] hätten auf einer Raumstation gekämpft, die in der Atmosphäre eines großen Planeten auseinandergefallen wäre. Vader hätte Obi-Wan in die Tiefe gestoßen, woraufhin sich die Wege der beiden getrennt hätten.

Obi-Wan Kenobi vs. Darth Vader

Für Vader wäre damit klar gewesen, dass sein ehemaliger Meister tot ist. In Beatties Drehbuch existierte von Anfang an ein Konflikt zwischen Vader und dem Imperator, bei dem es um Obi-Wans Überleben ging. Beattie beschreibt eine humorvolle Szenen, in der sich die zwei Bösewichte gegenseitig mit ihren Versagen aufgezogen hätten.

[Der Imperator] schickt Vader auf einen Mond, wo er einen Rebellenaufstand zerschmettern soll und fordert: ‚Vergiss Kenobi, vergiss Kenobi.‘ Und dann hatte ich diesen witzigen Dialog, in dem Vader sagt: ‚Kenobi ist eine der zwei größten Bedrohungen in der Galaxis.‘ Daraufhin entgegnet der Imperator: ‚So ein Pech, dass du ihn nicht getötet hast, als du die Chance dazu hattest.‘ Und Vader antwortet: ‚Die andere [Bedrohung] ist Yoda.‘

Diese Antwort hätte den Imperator gewaltig verärgert

– ein spannender Gedanke. Immerhin wagt sich in den Star Wars-Filmen niemand seiner Untergebenen, den großen Schurken der Saga infrage zu stellen. Vielmehr ist der Imperator derjenige, der die Leute zurechtstutzt, wie auch das Finale der Obi-Wan-Serie auf Disney+ zeigt.

  • Zum Weiterlesen: Böser Luke Skywalker sollte in Obi-Wan-Serie auftauchen

Verworfene Star Wars-Pläne: Obi-Wan wollte sich mit Anakin gegen den Imperator verbünden

Beattie hätte den Gedanken sogar noch ein Stück weitergesponnen. In dem Moment, in dem Obi-Wan erkennt, dass Anakin noch am Leben ist, will er gemeinsam mit ihm den Imperator zu Fall bringen.

Diese Option B hat Obi-Wan nie in Betracht gezogen, weil er dachte, dass Anakin tot sei. Option A, also Luke, war bisher die einzige Option [zur Rettung der Galaxis]. Aber plötzlich offenbart sich ihm eine Option, bei der er nicht darauf warten muss, dass Luke erwachsen und im Umgang mit der Macht trainiert wird. Der [Imperator] kann sofort besiegt werden. [Anakin und Obi-Wan] statten Palpatine einfach einen Besuch ab und dann ist es vorbei.

Der Imperator in Obi-Wan Kenobi

Schlussendlich hätte Obi-Wans neuer Plan keine Früchte getragen. Nicht zuletzt ist von Anakin nicht mehr viel übrig, wie er auf schmerzliche Weise feststellen muss. Beattie hätte Darth Vader als Jedi-Killer eingeführt. Anstelle die Order 66 aus der Perspektive von Jünglingen zu zeigen, hätte sein Film mit der folgenden Szene begonnen.

Mein Film begann damit, dass es Vader mit fünf Jedi auf einmal aufnimmt und sie alle tötet. Er wird also direkt als Jedi-Killer etabliert. Die Inquisition fängt sie nur, aber Vader ist der große Bösewicht, der hereinkommt und nichts als Tod für die Jedi bringt, während der Kenobi jagt.

Obwohl zwischen Beatties Version und der jetzigen Serie viele Parallelen existieren, wird durch Aussagen wie diese deutlich, wie sehr sich das Projekt Obi-Wan Kenobi im Lauf der Zeit verändert hat. Die Möglichkeit, dass ein paar der verworfenen Ideen in zukünftigen Star Wars-Filmen und -Serien aufgegriffen werden, besteht dennoch.

Seit einigen Wochen gibt es Gerüchte zu einer möglichen 2. Staffel von Obi-Wan Kenobi. Offiziell bestätigt sind diese noch nicht. Gerade im Hinblick auf die von Moses Ingram verkörperte Reva scheint Lucasfilm größere Pläne zu haben. Wir dürfen gespannt sein, welche Star Wars-Ankündigungen es in den nächsten Monaten gibt.

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Hättet ihr lieber diese Version des Obi-Wan/Vader-Duells gesehen?

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