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Microsofts Cloudspeicherdienst OneDrive kann unter Windows künftig bis zu eine Million Elemente synchronisieren. Die Neuerung befindet sich derzeit im Insidertest. Ein Zeitpunkt für die allgemeine Einführung ist bislang nicht festgelegt.
Hier wird ein Limit angehoben, von dem ich ehrlicherweise nicht einmal wusste, dass es existiert. Laut offizieller Dokumentation empfiehlt Microsoft, nicht mehr als 300.000 Dateien und Ordner in OneDrive abzulegen bzw. zu synchronisieren. Bei Überschreitung dieser Empfehlung müssen Nutzer mit Performanceeinschränkungen rechnen.
Mein OneDrive enthält rund 130.000 Dateien und knapp 10.000 Ordner. Damit gehöre ich vermutlich zu den „Powerusern“, dennoch liege ich noch weit unter dem empfohlenen Limit. In der Praxis dürften die aktuellen Begrenzungen daher eher eine kleinere Anzahl von Nutzern betreffen.
Dennoch hebt Microsoft dieses Limit jetzt auf eine Million Elemente an, wie man in einem Blogpost mitteilt. Um davon zu profitieren, müssen allerdings zusätzliche Hardwareanforderungen erfüllt sein:
- Windows 11 oder Windows Server 2022
- 16 oder besser noch 32 GB RAM
- SSD
- mindestens Intel i5/Ryzen 5 oder Snapdragon X Plus
Zunächst können die Windows- und Office-Insider über eine Vorabversion des OneDrive-Clients diese Neuerung testen. Die allgemeine Einführung erfolgt, wenn Microsoft genügend Erfahrungswerte gesammelt hat, wie zuverlässig das neue Limit in der praktischen Umsetzung funktioniert.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!
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