
Mit dem gestern erschienenen Update auf Firefox 154.0 wird auch ein Experiment mit positivem Ausgang beendet, was europäischen Nutzern mehr Auswahl bei der Suchmaschine geben wird. In einer aktuellen Pressemitteilung, die aktuell von Mozilla verschickt wird, wird die Partnerschaft mit der niederländischen Suchmaschine Startpage nun besiegelt und steht direkt in den Einstellungen von Firefox zur Verfügung.
Die Partnerschaft betrifft zunächst fünf Länder: Deutschland, Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Frankreich.
Hierzu sagte Ajit Vamar, Head of Firefox bei Mozilla:
„Die Nachfrage war nicht hypothetisch: Firefox-Nutzerinnen und -Nutzer haben bereits eine Milliarde Suchanfragen pro Jahr über Startpage durchgeführt, bevor wir überhaupt eine einzige Zeile für die Integration geschrieben hatten. Wenn Menschen eine Suchmaschine wollen, die sie nicht profiliert, ihren Suchverlauf nicht speichert und ihnen nicht ungefragt KI-Antworten vorsetzt, dann ist es unsere Aufgabe, das umzusetzen.“
Ergänzend äußerte sich zudem Stewart Malborough, President von Startpage:
„Ein immer größerer Teil dessen, was wir online nutzen, stammt von einer Handvoll sehr großer Unternehmen, und bei der Internetsuche ist diese Konzentration am deutlichsten bemerkbar. Firefox war schon immer der Browser für alle, die ihre eigenen Entscheidungen im Internet treffen wollen, was ihn zur natürlichen Wahl für die private Suche macht. Firefox-Nutzerinnen und -Nutzer führen bereits über eine Milliarde Startpage-Suchanfragen pro Jahr durch. Nun ist Startpage für alle Nutzerinnen und Nutzer in diesen Märkten integriert.“
Startpage ist nicht die erste europäische Suchmaschine, mit der Mozilla eine Partnerschaft eingeht. Auch Ecosia aus Berlin gehören dazu.
Der Beitrag Partnerschaft bestätigt: Mozilla integriert Suchmaschine Startpage direkt in Firefox erschien zuerst auf Dr. Windows.
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