Primetime-Check: 22. Dezember 2025

Primetime-Check: 22. Dezember 2025

Machte sich die Film-Front schon breit – oder hielt RTL mit seinem Kuppel-Klassiker dagegen?

Beginnen wir auch zum Start in die Festwoche gewohnt bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit dem Weihnachts-Krimi «Dahlmanns letzte Bescherung», der Gold holte. Denn die Produktion holte wirklich achtbare 4,89 Millionen und starke 20,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren hingegen in ernüchternder Anzahl vertreten – 4,6 Prozent bei 0,20 Millionen wurden bloß gemessen.

Auf einen starken Rang zwei bei allen ist schließlich Inka Bause ins Ziel gekommen, die die vorletzte Folge der aktuellen «Bauer sucht Frau»-Runde präsentierte. Dies tat sie vor 3,55 Millionen, welche zu für RTL ungewohnt hohen 15,3 Prozent führten. In der Zielgruppe stieg man auch wieder auf 0,67 Millionen, die ebenfalls richtig schöne 15,3 Prozent brachten, womit man deutlich den Zielgruppen-Sieg sicherte. Das Erste Deutsche Fernsehen mit der Biopic-Wiederholung «BACH – Ein Weihnachtswunder» erreichte insgesamt nur dünne 1,62 Millionen zu dürren 6,8 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Beim jungen Publikum holte der Komponisten-Streifen noch schlechtere 3,8 Prozent durch 0,17 Millionen.

Klar erfreulicher lief es in dieser Alterskategorie derweil für Sat.1 mit dem 2009er-Streifen «Blind Side – Die große Chance». Damit wies der Sender vorzeigbare 10,2 Prozent durch 0,44 Millionen Zielgruppen-Leute auf. Insgesamt waren aber lediglich 0,93 Millionen zu 4,2 Prozent dabei. Recht zufrieden sein konnte auch Schwester ProSieben: Denn mit «Indiana Jones und der letzte Kreuzzug» waren passable 9,3 Prozent bei 0,40 Millionen 14-49-Jährigen einzufahren. Insgesamt kamen akzeptable 5,1 Prozent durch 1,16 Millionen auf. Bevor wir zu den weiteren Vollprogramm kommen, gilt es noch zu erwähnen, dass die «Darts-WM» bei Sport1 vor ihnen lag, weil sie im Schnitt schöne 9,1 Zielgruppen-Prozent (0,35 Millionen) auffuhr.

VOX mit dem Film-Aufguss «Eine zauberhafte Nanny» war für eigene Verhältnisse blass unterwegs. Sie fuhr nur recht dürftige 5,8 Prozent ein, weil sie 0,25 Millionen aus der Zielgruppe aufwies. 0,97 Millionen zu durchwachsenen 4,1 Prozent waren es gesamt. Kabel Eins kam auf eine für sich eben noch annehmbaren Flughöhe. Hier performte der Blockbuster-Re-Run «San Andreas» aus 2014 vor wenigstens mäßig durchwachsenen 4,1 Prozent (0,18 Millionen) der Jungen. Am Gesamtmarkt sah es mit 2,7 Prozent (0,62 Millionen) schlecht aus. Schlusslicht war RTLZWEI. Der 2016er-Thriller «Inferno»  machte mit einer üblen Zielgruppen-Zahl von 2,7 Prozent durch 0,12 Millionen einige Probleme. Insgesamt waren 0,40 Millionen zu ganz mageren 1,8 Prozent dabei.

Tatsächlich waren die Deutzer damit auf Augenhöhe zu ProSieben: Denn mit «Indiana Jones und der letzte Kreuzzug» waren ähnliche 6,8 Prozent bei 0,27 Millionen 14-49-Jährigen einzufahren. Insgesamt kamen dürftige 3,7 Prozent durch 0,74 Millionen auf. Noch ernüchternder lief es derweil für Sat.1 mit dem 2009er-Streifen «Blind Side – Die große Chance». Damit wies der Sender weiter eingebrochene 5,9 Prozent durch 0,28 Millionen Zielgruppen-Leute auf. Ein Stunde später konnte sich eine weitere Episode nur etwas auf 6,3 Prozent bei weiter 0,28 Millionen steigern. Insgesamt waren ebenfalls reduzierte 1,29 und 1,38 Millionen zu 5,1 und 6,1 Prozent dabei. Bevor wir zu den weiteren Vollprogramm kommen, gilt es noch zu erwähnen, dass die «Darts-WM» bei Sport1 richtig aufdrehte, weil sie im Schnitt ungewöhnlich zweistellige 10,2 Zielgruppen-Prozent (0,37 Millionen) auffuhr – eine Leistung, die der Rest des Feldes nicht fertigbrachte.

Größer war die Zufriedenheit aber wohl bei RTLZWEI. Der 2016er-Thriller «Inferno»  holte für Grünwalder Verhältnisse eine passable Zielgruppen-Zahl von 0,23 Millionen und einen Anteil von 5,0 Prozent. Insgesamt waren 0,40 Millionen zu ganz mageren 1,7 Prozent dabei. Kabel Eins war das Schlusslicht auf einer für sich eben noch annehmbaren Flughöhe. Hier performte der Blockbuster-Re-Run «San Andreas» aus 2014 vor durchwachsenen 4,4 Prozent (0,20 Millionen) der Jungen. Am Gesamtmarkt sah es mit 2,8 Prozent (0,66 Millionen) schlecht aus.

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