Kabel konnte sich dank Giesel bei den Jüngeren ziemlich weit nach vorne schieben, Sat.1 ebenfalls dank Pilawa.
Doch von vorn: Eine vitale Zuschauerzahl fuhr das Erste trotz Wiederholung ein, das mit «Der Amsterdam-Krimi» absolut schöne 20,4 Prozent bei insgesamt 3,94 Millionen generieren konnte – damit lag man weit vor dem ZDF. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ARD-Reihe zumindest ok performen, hier waren 7,2 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,19 Millionen drin.
Komödien-Stoff lieferten gestern die Mainzer. Dort konnte ein neuer Film der Reihe «Merz gegen Merz» immerhin zweistellige 12,1 Prozent (2,34 Millionen Einschaltende) einfahren – ein mäßiges Resultat, das etwas Erholung vom Tiefpunkt des vorigen Films bot. Bei den Jüngeren waren durchwachsene Zahlen zu holen: 6,5 Prozent (0,17 Millionen) sprangen heraus. Der Bällchensender programmierte «Das 1% Quiz» im Re-Run und war damit ziemlich gut unterwegs. Klar solide 9,6 Prozent (0,26 Millionen) ließen erfreuliche Zahlen zu. Insgesamt wiesen 0,92 Millionen zu 4,9 Prozent zwar ein noch in Ordnung gehendes Ergebnis auf – die Millionen-Marke war dieses Mal allerdings nicht zu reißen. Punkten konnte auf Augenhöhe auch VOX: «James Bond 007 – Ein Quantum Trost» brachte wirklich vorzeigbare 9,2 Prozent (0,25 Millionen) in der Zielgruppe auf. Insgesamt kam man auf löbliche 6,1 Prozent wegen 1,15 Millionen – dass VOX die Millionen-Hürde nimmt, ist nicht selbstverständlich.
Kabel konnte dieses Mal ebenfalls wieder eine positive Platzierung herausholen, denn eine weitere Woche «Achtung Abzocke – Urlaubsbetrügern auf der Spur» lief richtig schön. Der Giesel-Dauerbrenner zeitigte für Kabel klasse 8,7 Prozent bei 0,23 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho annehmbare 3,1 Prozent (0,58 Millionen). Für eine dürftige Zielgruppen-Leistung sorgte RTL: Die Kölner zeigten Strategie-Reality: Eine weitere Folge von «Die Verräter» brachte es auf optimierungsbedürftige 7,2 Prozent (0,20 Millionen) in der Zielgruppe. Insgesamt gelangte das Format wenigstens auf 1,20 Millionen zu annehmbaren 6,3 Prozent.
Ein Re-Run der RTLZWEI-Sendung «Genial daneben» war noch im vernünftigen Rahmen zu suchen. Bei den Leuten zwischen 14 und 49 kamen relational passable 4,7 Zielgruppen-Prozent zusammen, die sich bereits aus moderaten 0,12 Millionen speisten. Insgesamt ergab sich ob 2,1 Prozent und 0,41 Millionen ein recht überschaubares Bild. Richtig Probleme hatte hingegen ProSieben mit der Flop-Dokusoap «Born Famous – Fluch oder Segen?». Diese stand ernüchternd da, weil auch die (aller)letzte Folge lediglich grottige 3,3 Zielgruppen-Prozent durch 0,09 Millionen aufbrachte. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Promi-Kids lediglich 0,26 Millionen zu ganz schmalen 1,4 Prozent.
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