Am Donnerstagabend strahlte ProSieben wieder mehrere Folgen seiner Clipshow aus.
Der Startschuss für die Sommer-Programmierung fiel am Donnerstag, den 11. Juni, um 20.15 Uhr. Gegen das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft diese Show zu programmieren, war nicht unbedingt die schlechteste Idee. Allerdings wollten auch nur 0,46 Millionen Menschen den Zusammenschnitt der generischen Show mit dem Titel Die lustigsten Auweia-Pannen sehen. Das führte zu einem schwachen Marktanteil von zwei Prozent. Unter den 14- bis 49-Jährigen befanden sich 0,13 Millionen Zuschauer, das brachte lediglich 2,3 Prozent. Bei den unter 20-Jährigen dürften wohl kaum noch nennenswerte Zuschauer dabei gewesen sein sie vertrauten stattdessen auf ihre Social-Media-Apps.

Sieben Tage später hatte man die Folge Typisch Touri im Gepäck, die ebenfalls wenig originell daherkam. Die zweite Ausgabe der siebten Staffel holte 0,53 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, der Marktanteil steigerte sich auf 2,9 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen lief es mit 0,19 Millionen und 5,5 Prozent deutlich besser, wenngleich der Senderschnitt noch weit entfernt war.
Am Donnerstag, den 25. Juni, spielte Deutschland. Aus diesem Grund wiederholte ProSieben die Folge Die unglaublichsten Sportpannen sowie ab 22.35 Uhr auch noch Crazy Shit Momente. Die erste Ausgabe erreichte 0,46 Millionen Fernsehzuschauer und zwei Prozent Marktanteil. Mit 0,12 Millionen Umworbenen wurden 2,3 Prozent eingefahren. Die zweite Folge erreichte nur noch 0,17 Millionen Zuschauer und 0,9 Prozent Marktanteil. Mit 0,06 Millionen aus den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern sicherte sich ProSieben 1,0 Prozent Marktanteil.

Am 2. Juli setzte ProSieben auf die Ausstrahlung von Die durchgeknalltesten DIY-Dullies!, die 0,44 Millionen Fernsehzuschauer anlockte. Das Ergebnis waren schwache 2,1 Prozent Marktanteil. Immerhin fiel das Resultat bei den Umworbenen mit 0,11 Millionen und 2,6 Prozent kaum besser aus. Die Wiederholung im Anschluss namens Die verrücktesten WTF-Augenblicke Reloaded brachte 0,27 Millionen Zuschauer und 2,5 Prozent Marktanteil. Unter den Werberelevanten waren 0,07 Millionen dabei, die für 3,2 Prozent sorgten.
Auch am 9. Juli lief eine neue Folge mit dem Titel Tierische Freaks, die sich immerhin 0,59 Millionen Menschen ansehen wollten. Der Marktanteil lag bei mauen 3,2 Prozent. Bei den jungen Menschen verbuchte ProSieben mit 0,13 Millionen sogar einmal vier Prozent. Die Wiederholung von Crazy Netz-Clips aus der sechsten Staffel erreichte noch 0,32 Millionen Fernsehzuschauer. Unterm Strich waren 0,08 Millionen Umworbene dabei, die für 2,5 Prozent Marktanteil standen.
«Darüber staunt die Welt» wurde gezielt gegen die Fußball-Weltmeisterschaft eingeplant. Dennoch hat das Format bereits zuvor mehrfach bewiesen, dass es kaum Einschaltimpulse auslöst. Schon im Februar und April fielen die Quoten schwach aus, als ProSieben ebenfalls Folgen zeigte. Unterm Strich kam die WM-Programmierung auf 0,40 Millionen Fernsehzuschauer und 2,3 Prozent Marktanteil. Mit 0,11 Millionen Zuschauern aus der Zielgruppe wurden lediglich 2,9 Prozent erreicht. Offenbar sind bei ProSieben die Ansprüche inzwischen so weit gesunken, dass man solche Ergebnisse akzeptiert.
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