#Ried: Feldscheune brennt bei Burgstall



Noch steht nicht fest, warum der Stadel in Brand geriet. Großaufgebot der Feuerwehren rückt in der Nacht zum Montag an.

Im Rieder Ortsteil Burgstall brennt in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Feldscheune. Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus den Landkreisen Aichach-Friedberg, Fürstenfeldbruck und Dachau rücken an, um die Flammen in den Griff zu bekommen. Problematisch war vor allem, genügend Löschwasser zum Einsatzort zu bringen.

Landwirte aus der Umgebung rücken mit großen Zubringerfässern an, um die Feuerwehrleute mit Löschwasser zu versorgen. Sie richten ihre Schlauchspritzen auf die Flammen. Im Inneren der Feldscheune befinden sich Heu, das bereits in diesem Jahr geerntet wurde, Stroh und ein älterer Kippanhänger. 

Schwierig war auf dem Feld bei Burgstall die Wasserversorgung der Feuerwehren, die bis in die frühen Morgenstunden einzelne Glutnester löschten.

Foto: Eva Weizenegger

Die betroffene Landwirtsfamilie steht am Feldrand und kann nur zuschauen, wie die Flammen sich weiter ausbreiten. „Ich bin nur froh, dass es nicht meinen Bauernhof getroffen hat“, sagt der Landwirt und kann seinen Blick nicht vom Stadel abwenden. Er habe noch die Sirene gehört und sich gedacht, wo wohl die Feuerwehr hinfährt. Dann kam schon der Anruf: „Bei Dir brennt’s.“ Er sei sofort mit seiner Familie zur Scheune hingefahren. „Die Feuerwehren waren schon vor Ort, um alles zu löschen und die anderen Bauern halfen mit ihren Zubringerfässern“, ist der Landwirt dankbar. 

Kreisbrandinspektor Franz Hörmann informiert: „Um kurz vor Mitternacht ging die Meldung bei uns ein, dass im Rieder Ortsteil Burgstall eine Scheune in Brand steht.“ Bei solchen Einsätzen sei es üblich, dass viele Feuerwehren zum Einsatzort fahren und sogar nachalarmiert werde. Neben der Feuerwehr Eismannsberg, die den Einsatz leitete, waren die Wehren aus Baindlkirch, Ried, Eurasburg, Ottmaring, Weitenried, Egenhofen, Pfaffenhofen, Odelzhausen, Mittelstetten und der Löschzug der Feuerwehr Mering vor Ort. Auch das Bayerische Rote Kreuz aus Mering rückte mit einem Team an.

Ein Faltbecken wurde aufgestellt, um die Feuerwehren mit noch mehr Löschwasser zu versorgen.

Foto: Eva Weizenegger

Ein großes Faltbecken wurde aufgespannt, um mehr Löschwasser zur Verfügung stellen zu können. Noch ist die genaue Brandursache nicht geklärt. Zudem ist die Schadenshöhe zu klären. Nach kurzer Zeit, war der Brand unter Kontrolle. Bis in die Morgenstunden waren die Einsatzkräfte aber damit beschäftigt, Glutnester zu löschen. 

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