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Amazon weitet sein Abo Ring Home auf die Gegensprechanlage Ring Intercom aus. Bestandskunden wurden dazu bereits per E-Mail informiert. Zunächst gibt es eine kostenlose Testphase. Damit landet das bekannte Abo-Modell nun auch bei klassischen Gegensprechanlagen im Mehrfamilienhaus. Ring hatte sein Abo zuvor schon von Ring Protect auf Ring Home umgestellt und drei Tarifstufen eingeführt. Jetzt folgt der nächste Schritt. Ring Intercom ist eine Erweiterung der bestehenden Gegensprechanlage in Mietwohnungen. Du kanst nach einer kurzen Montage deine Gegensprechanlage auch per Handy und somit von unterwegs betätigen und so beispielsweise Lieferanten ins Haus lassen, auch wenn du nicht da bist.
Mehr Komfort, aber nur gegen Aufpreis
Neu sind laut Ring vor allem ein Ereignisverlauf, Sprachnachrichten und Momentaufnahmen. Verpasste Klingelereignisse lassen sich damit als Video oder Audio speichern. Die Inhalte sollen bis zu 180 Tage in der App verfügbar bleiben. Dazu kommen Video-Vorschauen direkt in der Benachrichtigung.
Ring ergänzt außerdem automatische Antworten für Besucher. Das Unternehmen nennt die Funktion Quick Replies. Du kannst damit vorab aufgenommene Nachrichten abspielen lassen. Auch Privatsphäre-Funktionen sollen weiter an Bord sein. Nach Angaben von Amazon bleiben die Grundfunktionen gratis. Dazu zählen Fernentriegelung und Gegensprechen sowie Gastschlüssel, virtuelle Schlüssel und die neue Funktion Quick Replies. Hier soll alles weiterhin ohne Abo nutzbar bleiben. Bei den eigentlichen Komfortfunktionen sieht es aber anders aus.
Die Tarife starten bei 3,99 Euro pro Monat. Standard kostet 9,99 Euro. Premium liegt bei 19,99 Euro im Monat. Die neuen Intercom-Funktionen nennt Ring vor allem für Standard und Premium. In den höheren Stufen sind zudem alle Geräte an einem Standort abgedeckt.
Gratis bleibt nur die Basis
Für dich ist damit vor allem eines wichtig: Was heute noch frei ist, muss nicht zwingend frei bleiben. Amazon betont zwar, dass die Basisfunktionen erhalten bleiben. Ob das dauerhaft so bleibt, ist damit aber noch nicht beantwortet. Mit dieser Unsicherheit musst du leben, wenn du dir ein solches Gerät anschaffst. Das macht das Modell unattraktiv. Ring Intercom kann damit zwar mehr als bisher. Der volle Nutzen kostet nun aber Monat für Monat extra. Wer nur die Tür öffnen und sprechen will, kommt wohl weiter ohne Abo aus. Wer Verlauf, Vorschau und mehr Kontrolle will, zahlt künftig dazu.
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Bildquellen
- Amazons Ring Intercom vorgestellt: Artem Sandler / inside digital
- Man,Suffering,From,Seasonal,Pollen,Allergy,On,Spring,Day: New Africa / Shutterstock
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