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#RKI rät: „Corona-Warn-App deaktivieren!“ – Es geht um diese Situation

RKI rät: „Corona-Warn-App deaktivieren!“ – Es geht um diese Situation

Die Corona-Warn-App ist und bleibt ein sinnvolles Tool, um frühzeitig vor mögliches Risikobegegnungen gewarnt zu werden. Doch zwei Dinge schmälern den Erfolg der App aktuell. Bei einem rät sogar das RKI, die App nicht zu nutzen.

Corona App mit Update
Corona-Warn-AppBildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Die Anzahl der roten Warnmeldungen in der Corona-Warn-App werden mehr. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Inzident deutschlandweit mittlerweile jenseits von 500 liegt und so hoch ist wie nie zuvor. Die hohe Zahl der Warnmeldungen ist aber auch hausgemacht. Denn wer sich für einen PCR-Test in die Warteschlange vor einem Testzentrum stellt, der kann sich fast sicher sein, dass die App ihn zeitnah vor einer Risikobegegnung warn.

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Die Kombination aus Testzentrum und Corona-Warn-App kommt einem Perpetuum Mobile gleich. Du bekommst eine Warnung und bist deswegen berechtigt, einen kostenlosen PCR-Test zu machen. Also gehst du in eines der derzeit oft überlasteten Testzentren. In Berlin sind die Schlangen vor den wenigen landeseigenen Testzentren (nur dort kann man sich kostenlos mittels PCR testen lassen) teils hunderte Meter lang. Du stehst dort also eine Weile.

Die Positiv-Test-Quote liegt aktuell bei etwa 25 Prozent, sodass du fast sicher davon ausgehen kannst, dass in der Schlange und im Testzentrum um dich herum Positiv-Fälle sind. Die Folge: Die nächste Warnmeldung kommt bestimmt – zumindest so lange die Getesteten die Corona-Warn-App nutzen.

So schaltest du die Warnungen in der Corona-Warn-App richtig ab

Sogar das RKI rät: Im Testzentrum solltest du die Corona-Warn-App deaktivieren. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte ein Sprecher: „Wir empfehlen die Risikoermittlung in Teststellen vorübergehend zu deaktivieren, um unnötige Warnungen zu verhindern.“ Dazu öffnest du die App. Im oberen Bereich siehst du einen Balken, in dem steht „Risiko-Ermittlung aktiv“.  Klickst du diesen an, kannst du mittels Schieberegler die Risiko-Ermittlung deaktivieren. Es ist also nicht notwendig, Bluetooth am Handy komplett abzuschalten, während du im Testzentrum bist. Auch das wäre aber möglich. Hier würdest du vermutlich auch nach dem Verlassen des Testzentrums schneller merken, dass der Dienst noch ausgeschaltet ist.

Verlassen solltest du dich auf die App aber ohnehin nicht. Denn während beispielsweise im Laufe des Samstags 52.504 Neuinfektionen offiziell gemeldet wurden, hatten nur 19.778 Personen diese Warnung per App geteilt. Neben denjenigen, die die App nicht nutzen oder das Positiv-Ergebnis nicht teilen, sind auch Kinder eine Lücke im Warn-System. Gerade Kita- und auch Grundschulkinder haben keine Smartphones, auf denen sie die Corona-Warn-App nutzen könnten. Folglich können infizierte Kinder auch keine Warnungen verschicken.

Bildquellen

  • Check-In mit der Luca App: Thorsten Neuhetzki
  • Corona Warn App: Hayo Lücke / inside digital

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