Ruanda: Das Land der Wunder

Ruanda: Das Land der Wunder

Wir müssen mit dem Schrecklichsten beginnen, dem Massenmorden, der bestialischen Grausamkeit, den Hunderttausenden von Toten, sonst können wir die Wunder Ruandas nicht verstehen – nicht die Sanftmut und Friedfertigkeit der Menschen, nicht ihren Stolz auf den Fortschritt und die Versöhnung, nicht ihre Fähigkeit zu vergeben, ohne zu vergessen. Wir werden später von der Schatztruhe der Schöpfung berichten, die wir im Akagera-Nationalpark sehen durften, von glücklichen Flusspferden, lauernden Löwen, schlauen Pavianen und gewaltigen Nashörnern, die uns gerade noch einmal verschonten. Wir werden zur rechten Zeit von den Berggorillas erzählen, denen wir im Vulkan-Nationalpark so berührt wie verblüfft Auge in Auge gegenüberstanden und uns fühlten, als blickten wir unseren Cousins ins Gesicht. Beginnen aber müssen wir mit Aurore und Patrick, Ariane und Hubert, Fidele und David, Fillette und Fabrice, Yvonne und Thierry.

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