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#Rummenigge soll ins Uefa-Exekutivkomitee zurückkehren

Rummenigge soll ins Uefa-Exekutivkomitee zurückkehren

Karl-Heinz Rummenigge steht kurz vor der Rückkehr ins Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Uefa. Der Vorstandschef des FC Bayern soll in seiner Funktion als Ehrenvorsitzender der Klub-Vereinigung ECA den vakanten Platz des Italieners Andrea Agnelli einnehmen, wie die ECA am Montagabend mitteilte. Agnelli war als einer der Hauptverantwortlichen für die neue Super League in der Nacht zum Montag bei der Uefa zur Persona non grata geworden. Der Uefa-Kongress beschäftigt sich an diesem Dienstag (ab 10.00 Uhr) mit der Besetzung der Exekutive.

Durch die Berufung des 65-Jährigen würden dann aller Voraussicht nach wieder zwei deutsche Vertreter im wichtigsten Gremium des Dachverbandes sitzen. DFB-Vizepräsident Rainer Koch (62) steht kurz vor seiner Wiederwahl, er ist am Dienstag einer von neun Kandidaten für acht reguläre Uefa-Plätze im Exekutivkomitee. Zweiter ECA-Vertreter ist Nasser Al-Khelaifi (47), Präsident des französischen Meisters Paris Saint-Germain, den seit Sonntagnacht zumindest vorerst die kritische Haltung zur Super League mit Rummenigge verbindet.

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FC Bayern distanziert sich von Super League

Die Bayern und PSG sind die größten Klubs, die bislang nicht zu den Gründern des neuen, milliardenschweren Wettbewerbs gehören – im Gegensatz zu beispielsweise den NobelKlubs Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin, dem Verein von Agnelli (45). „Der FC Bayern hat sich an den Planungen einer Super League nicht beteiligt“, hatte Rummenigge am Montag klargestellt. „Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Statik im Fußball eine seriöse Basis garantiert.“

Ein Posten im Uefa-Exekutivkomitee ist bei gleichzeitiger Mitgliedschaft in der Super League nach den jüngsten Aussagen des Uefa-Präsidenten Aleksander Ceferin ausgeschlossen. Der Uefa-Präsident hatte Agnelli scharf attackiert und als Lügner bezeichnet. Der Juve-Chef war als ECA-Vorsitzender erster Ansprechpartner für die Reform der Champions League, die das Exekutivkomitee am Montag absegnete, schon ohne Agnelli.

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Ceferin berichtete im Anschluss von einem Telefonat über die Gerüchte zur Super League mit dem Italiener am Samstag – ein weiterer Rückruf sei dann ausgeblieben und Agnelli nicht mehr zu erreichen gewesen, berichtete Ceferin. „Ich habe noch nie eine Person getroffen, die so viel gelogen hat wie er es tat.“

Zu Rummenigge scheint das Verhältnis deutlich besser. Der Bayern-Chef war seit der Gründung der einflussreichen Klub-Vereinigung 2008 bis September 2017 ECA-Chef, ehe er von Agnelli beerbt wurde. Ceferin würdigte den früheren deutschen Nationalspieler bei dessen Abschied vor viereinhalb Jahren für die großen Verdienste. „Sie haben die Klubs zusammengebracht – das ist einer der größten Erfolge ihrer ruhmreichen Karriere“, sagte der Slowene damals zu Rummenigge. Derzeit könnte die Spaltung im europäischen Klub-Fußball kaum größer sein.

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