#Schiffsfahrt durch den Bosporus: Hinüber nach Asien

Es ist ja nicht so, dass man Istanbuls schnell überdrüssig wird, der Heldentenöre seiner tutenden Fähren, der taubenumschwirrten osmanischen Prachtbauten, der Tanker und Frachter, die sich vor der Einfahrt in den Bosporus stauen wie Fischstäbchen in der Pfanne. Auch von der Hagia Sophia, im Sommer 2020 wieder zur Moschee bestimmt, will man kaum lassen, obwohl einem ein dauerhaft verhüllter Christus-Pantokrator doch recht schleierhaft vorkommen kann. Zum Wundern allerdings bleibt wenig Zeit in Istanbul, das schließlich selbst ein Wunder ist, wie es sich auf zwei Kontinenten ausbreitet und dabei doch vom Meer getragen scheint.

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