Schon morgen: Amazon ändert Regeln – Kunden müssen handeln

Schon morgen: Amazon ändert Regeln – Kunden müssen handeln
Am Freitag (25. März) ist es soweit: Nur wenige Tage vor Ostern ändert Amazon eine wichtige Regel. Eine Option, die deine Privatsphäre schützen sollte, wird dann gestrichen. Daher solltest du dir sofort deinen Einstellungen genauer ansehen.

Person sieht durch Brille auf Amazon-Webseite, geöffnet im Browser (vermutlich auf einem Computerbildschirm)
Amazon ändert die Regeln – Kunden haben noch bis zum 25. März Zeit, zu handeln.Bildquelle: rblfmr/Shutterstock

Ostern ist die nächste große Gelegenheit für Geschenke. Besonders Kinder werden am 5. April wieder mit Süßigkeiten und Spielzeug überschüttet. Amazon wirbt passend dazu bis Mitte März mit Frühlingsangeboten. Wer noch nicht sofort los shoppen, sondern seine Optionen erst einmal sichten und vergleichen möchte, der nutzt vermutlich die Amazon Wunschlisten und speichert dort seine Lieblingsprodukte ab. Doch Vorsicht: Spätestens zum 25. März solltest du hier aktiv werden und dir die Einstellungen deiner Wunschlisten genauer anschauen. Denn eine kleine, aber folgenreiche Änderung, könnte dir zum Verhängnis werden.

Änderung bei Wunschliste leaked deine Daten

Ab dem 25. März tritt bei Amazon eine Änderung in Kraft, die deine private Adresse für Dritte zugänglich machen könnte. Dabei geht es um die Wunschlisten-Funktion. Viele nutzen sie privat, um sich bestimmte Produkte für später zu speichern. Andere teilen sie mit Freunden und Familien, um zu zeigen: „Das wünsche ich mir zum Geburtstag“. Bisher konnte man dabei Artikel von externen Händlern – sogenannten Drittanbietern – ausschließen und nur Produkte, die direkt von Amazon versendet werden, zulassen. Das geht ab dem 25. März nicht mehr.

Der Versand-Riese will dadurch eine größere Auswahl ermöglichen. Doch durch den Zugriff auf Marketplace-Artikel in der Wishlist öffnen sich auch Tür und Tor für Missbrauch. Denn bei Nutzern, die ihre Wunschlisten geteilt oder als öffentlich gespeichert haben, werden nun Name und Lieferadresse für Drittanbieter sichtbar.

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So kommt jeder an deine Privatadresse

Amazon kündigte die News wie folgt per E-Mail den betreffenden Kunden an: „Wenn diese Änderung in Kraft tritt, können Geschenkekäufer Artikel von Drittanbietern auf deiner Liste erwerben und deine Lieferadresse wird mit dem Verkäufer zur Erfüllung der Bestellung mitgeteilt.“ Und nicht nur das: „Während des Liefervorgangs kann deine Adresse für Geschenkekäufer durch Lieferaktualisierungen und Sendungsverfolgungsinformationen sichtbar werden.“

Besonders für Personen des öffentlichen Lebens könnte das sehr unangenehm werden, wenn Stalker unter dem Vorwand, ihnen ein Geschenk zu kaufen, plötzlich ihre private Adresse herausfinden. Aber auch du solltest dir überlegen, ob und mit wem du diese Information teilen möchtest. Amazon empfiehlt daher, nicht die Privatadresse zu hinterlegen, sondern lieber einen Paketshop oder ein Postfach. Außerdem kannst du darauf achten, keine Marketplace-Artikel in deine Wunschliste zu packen. Und wenn du ganz konsequent sein willst, kannst du natürlich auch alle Produkte und Listen aus deinem Konto löschen.

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  • Bald ist Ostern: MediaMarkt reduziert Lego-Sets deutlich und sorgt für günstige Geschenke: B..Robinson, shutterstock.com / inside digital
  • Amazon ändert die Regeln – Kunden haben noch bis zum 25. März Zeit, zu handeln.: rblfmr/Shutterstock

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