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„Ski-Ass Weidle wieder auf Weltcup-Podest“
Mit einem furiosen Finish ist Skirennfahrerin Kira Weidle zu ihrem besten Weltcup-Ergebnis seit mehr als zwei Jahren gerast. Die Starnbergerin belegte bei der zweiten Abfahrt im italienischen Val di Fassa am Samstag Rang drei. 0,68 Sekunden betrug ihr Rückstand auf die wieder einmal nicht zu schlagende Schweizerin Lara Gut-Behrami, die ihren Sieg vom Vortag wiederholte. Zweite wurde deren Landsfrau, die Abfahrts-Weltmeisterin Corinne Suter (+0,32).
„Das Licht war ziemlich schwierig, weil es wolkenverhangen war“, sagte Weidle nach ihrem wilden Ritt auf der verhältnismäßig kurzen Piste „La Volata“ der ARD. Im oberen Teil habe sie daher „die Wellen ein bisschen übersehen“. Im unteren Streckenabschnitt hingegen zeigte die 25-Jährige wie schon am Freitag, als sie bei der ersten Abfahrt im Fassatal Vierte geworden war, wie schnell sie sein kann. „Wenn es so läuft, kann ich nicht meckern“, resümierte sie zufrieden.
Bestes Weltcup-Ergebnis
Letztmals auf einem Weltcup-Podium gestanden hatte Weidle im Januar 2019 als Dritte beim Heimrennen in Garmisch-Partenkirchen, zwei Monate zuvor hatte sie im kanadischen Lake Louise ebenfalls Rang drei belegt. Schon vor zwei Wochen hatte die gebürtige Stuttgarterin von ihren aktuell pfeilschnellen Skiern profitiert und in der WM-Abfahrt von Cortina d’Ampezzo sensationell Silber geholt. Nun schob sie ihr bestes Weltcup-Ergebnis in der laufenden Saison hinterher.
An die derzeit überragende Gut-Behrami reichte sie allerdings wieder nicht heran. Die Eidgenossin feierte bereits ihren sechsten Weltcup-Sieg in diesem Winter und baute dadurch auch ihre am Freitag übernommene Führung im Gesamtklassement aus. „Chapeau! Es ist schon herausragend, wie sie gerade fährt“, sagte Weidle über die 29-Jährige, die in Cortina zuletzt zudem Weltmeisterin im Super-G und Riesenslalom wurde. Die zweite deutsche Starterin am Samstag in Val di Fassa, Katrin Hirtl-Stanggassinger (+4,76), belegte Platz 41.
Ski-Profi Alexander Schmid hat derweil im ersten Rennen nach der Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo die Top Ten knapp verpasst. Der Allgäuer belegte im ersten von zwei Riesenslaloms im bulgarischen Bansko an diesem Samstag Rang elf. Nach dem ersten Lauf war er noch Siebter gewesen. 2,15 Sekunden lag er letztlich hinter dem Kroaten Filip Zubcic, der seinen dritten Weltcup-Sieg bejubelte. Auf den zehntplatzierten Österreicher Marco Schwarz fehlten Schmid nur 0,06 Sekunden. Zweiter wurde der französische Weltmeister Mathieu Faivre (+0,40) vor dem Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,93).
Schmids Teamkollege Stefan Luitz (+2,55) fuhr auf Platz 14. Der dritte deutsche Starter, Bastian Meisen, schied im ersten Durchgang aus. Am Sonntag steht in Bansko noch ein weiterer Riesentorlauf an.
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