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Der Dortmunder „Tatort“ entwickelt sich immer mehr zum Schleudersitz der einheimischen Kriminalunterhaltung. Mit Stefanie Reinsperger verlässt nun eine weitere prominente Schauspielerin die Reihe, sodass es um Peter Faber alias Jörg Hartmann immer einsamer wird.
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Als Kommissarin Rosa Herzog ist Stefanie Reinsperger in den letzten fünf Jahren zur festen Größe im Dortmunder „Tatort“ gereift, selbst den derangierten Wüterich Peter Faber konnte sie zu einer halbwegs kollegialen Zusammenarbeit ermutigen. Nun aber wird die österreichische Schauspielerin die Krimireihe auf eigenen Wunsch verlassen, um sich anderen Projekten zu widmen, wie der WDR bekannt gab. Damit müssen wir uns einmal mehr auf einen Einschnitt im Revier vorbereiten.
Von der ursprünglichen Besetzung, die 2012 in Dortmund ihre Arbeit aufnahm, ist nur noch Hauptdarsteller Jörg Hartmann weiterhin an Bord. Von Stefan Konarske, Aylin Tezel, Rick Okon und nicht zuletzt Anna Schudt als Fabers kongeniale Partnerin Martina Bönisch mussten wir uns in der Vergangenheit bereits verabschieden. Wer auf Stefanie Reinsperger folgen wird, hat der WDR noch nicht bekannt gegeben. Aber braucht es wirklich erneut ein frisches Gesicht im Pott?
Auf welche Teams wir uns am Sonntagabend am meisten freuen, verrät euch das Video.
Darum könnte der Dortmunder „Tatort“ ohne weiteren Neuzugang funktionieren
Ob Kommissarin Rosa Herzog wie Martina Bönisch den Serientod sterben muss oder ob ihr ein glimpflicher Abschied bevorsteht, hat der WRD noch nicht verraten. Fest steht derzeit nur, dass sie in dem im Frühjahr 2026 ausgestrahlten, bereits abgedrehten „Tatort: Schmerz“ letztmalig zu sehen sein wird.
Wer die konsequent linear erzählten Geschichten aus dem Dortmunder Revier aufmerksam verfolgt hat, wird wissen, dass Rosa Herzog ähnlich wie ihr Kollege Faber ihre Arbeit nicht immer mit legalen Mitteln verrichtet hat, weshalb ihre neue Chefin Ira Klasnic einen verdeckten Ermittler auf die Polizistin angesetzt hat. Gut möglich, dass dieser genügend belastendes Material findet, was letztlich dazu führen wird, dass die Kommissarin suspendiert wird.
Ob es wirklich dazu kommt und welche konkreten Auswirkungen ihr Ausscheiden für Peter Faber haben wird, ist derzeit aber nur Spekulation. Jörg Hartmann jedenfalls wird den Dortmunder „Tatort“ nicht verlassen und auch Alessija Lause als Revierleiterin Ira Klasnić bleibt uns erhalten. Doch wie könnten die nächsten Jahre ohne Stefanie Reinsperger aussehen?
Denkbar wäre, dass der als verdeckte Ermittler eingesetzte ehemalige Streifenpolizist Otto Pösken als Belohnung für seine erfolgreiche Arbeit gegen Rosa Herzog von Revierleiterin Klasnic befördert wird und dauerhaft bei der Kripo bleibt. In diesem durchaus realistischen Szenario würde er einen Gegenpol zu Peter Faber bilden, der Pösken nicht traut und ihm seinen verdeckten Einsatz übel nehmen würde, zumal er über die letzten Jahre ein immer besser werdendes Verhältnis zu Rosa Herzog aufbauen konnte. Das Spannungsfeld zwischen den beiden Kommissaren würde hervorragend nach Dortmund passen und könnte zumindest für ein gewisses Maß an Kontinuität sorgen, was dem Faberschen Kosmos zuletzt zu oft fehlte.
Grundsätzlich denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit nur zwischen Faber und seiner Chefin Klasnić, die dann verstärkt in die operative Ermittlungsarbeit eingreifen müsste. Die Chemie zwischen den beiden ist durchaus stimmig, was diese Option nicht gänzlich unrealistisch erscheinen lässt, dennoch müsste in diesem Fall das Personal aus der zweiten Reihe aufgestockt werden, was dann doch wieder unnötig kompliziert wäre. So oder so, Peter Faber bleibt dem Dortmunder „Tatort“ auf jeden Fall erhalten. Bleiben wir gespannt, in welcher Konstellation es ab 2026 weitergeht.
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