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Winona Ryder zählt seit den späten 1980ern zu den prägendsten Gesichtern Hollywoods. Mit ikonischen Rollen, mutigen Filmentscheidungen und einem Gespür für das Außenseiterische hat sie sich über Jahrzehnte hinweg einen festen Platz in der Filmgeschichte gesichert.
Ihre Karriere ist eine Mischung aus Gothic-Glamour, Indie-Klassikern und großen Hollywoodmomenten – immer unverwechselbar, immer ein bisschen anders. Wir blicken auf Ryders Karriere zwischen ihrem ersten großen Durchbruch und ihrem gefeierten Comeback mit „Stranger Things“.
Bildquelle: © IMAGO / Picturelux / American Pictorial / The Hollywood Archive2 / 12
In Tim Burtons Horror-Komödie „Beetlejuice“ spielte Ryder die makabre Teenagerin Lydia Deetz – ein Durchbruch, der sie bis heute zur Ikone des Gothic-Teens machte. Die Rolle war Ryders erster großer Leinwanderfolg und legte den Grundstein für ihr Image als sensible, intelligente Rebellin mit Hang zum Düsteren – ein Rollenbild, das sie in den kommenden Jahren weiter ausbauen und prägen sollte. 36 Jahre später schlüpfte sie in der Fortsetzung „Beetlejuice Beetlejuice“ erneut in die Kult-Figur.
Bildquelle: © IMAGO / Everett Collection / New World Pictures3 / 12
In „Heathers“ spielte Ryder die sarkastische Außenseiterin Veronica, die sich mit einem charismatischen, aber tödlichen Mitschüler (gespielt von Christian Slater) gegen ein tyrannisches Highschool-Klickensystem auflehnt. „Heathers“ wurde zwar anfangs kontrovers aufgenommen, entwickelte sich aber zum Kultklassiker und machte Ryder endgültig zur Gallionsfigur einer Generation von Kinogänger*innen, die sich mit der dunkleren Seite des Erwachsenwerdens identifizierten.
Bildquelle: © IMAGO / Allstar / Mary Evans / 20th Century Fox4 / 12
Erneut unter der Regie von Tim Burton spielte Ryder in „Edward mit den Scherenhänden“ die sanftmütige Kim neben Johnny Depps tragischer Titelrolle – ein visuell und emotional beeindruckender Film. Ihre zurückhaltende, ehrliche Darstellung brachte eine neue, sanftere Facette ihrer Schauspielkunst.
Bildquelle: © IMAGO / Ronald Grant / Mary Evans5 / 12
Unter der Regie von Francis Ford Coppola spielte sie Mina Harker in dieser opulenten Adaption des Vampirklassikers. In einer Doppelrolle als Mina und als die wiedergeborene Geliebte des Grafen verbindet sie in „Bram Stoker’s Dracula“ Unschuld, Leidenschaft und innere Zerrissenheit – gefangen zwischen viktorianischer Moral und übernatürlichem Begehren.
Bildquelle: © IMAGO / Cinema Publishers Collection / Phillip Caruso6 / 12
In „Zeit der Unschuld“ bewies Ryder, dass sie nicht nur in düsteren oder rebellischen Rollen glänzen kann, sondern auch im fein nuancierten klassischen Erzählkino. Unter der Regie von Martin Scorsese verkörperte sie die zurückhaltende, aber strategisch kluge May Welland. Ihre subtile, kontrollierte Darstellung brachte ihr eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin ein.
Bildquelle: © IMAGO / Capital Pictures / FSN-D7 / 12
In „Betty und ihre Schwestern“ spielte Ryder die unabhängige Jo March – eine junge Frau, die sich in einer von Konventionen bestimmten Welt nicht mit der Rolle der fügsamen Ehefrau zufriedengeben will. Mit Entschlossenheit, Witz und großer emotionaler Bandbreite verkörperte Ryder die literarische Heldin aus Louisa May Alcotts Roman so überzeugend, dass sie dafür ihre zweite Oscar-Nominierung erhielt – diesmal als Beste Hauptdarstellerin.
Bildquelle: © IMAGO / Ronald Grant / Mary Evans / 20th Century8 / 12
In „Alien – Die Wiedergeburt“, Jean-Pierre Jeunets Beitrag zur ikonischen Sci-Fi-Reihe, trat Ryder als Androidin Annalee Call neben Sigourney Weaver auf. Ihre Figur vereint kühle Technologie mit menschlicher Empathie – in einem düsteren, actiongeladenen Setting.
Bildquelle: © IMAGO / Avalon.red9 / 12
In „Durchgeknallt“ spielte Ryder nicht nur die Hauptrolle der nach Orientierung suchenden Susanna Kaysen, sondern war auch als Produzentin am Film beteiligt. Als junge Frau, die in den 1960er-Jahren in einer psychiatrischen Klinik landet, verkörperte sie innere Zerrissenheit, Verletzlichkeit und stille Stärke mit großer Glaubwürdigkeit.
Bildquelle: © IMAGO / Capital Pictures / CAP FB10 / 12
In „Black Swan“ kehrte Winona Ryder nach einer längeren Schauspielpause in einer kleinen, aber markanten Rolle auf die große Leinwand zurück. Als gealterte Primaballerina Beth, die durch eine jüngere Tänzerin ersetzt wird und daran zerbricht, lieferte sie ein eindrucksvolles Spiegelbild ihrer eigenen Karriere – zwischen Ruhm, Erwartungsdruck und plötzlichem Absturz.
Bildquelle: © IMAGO / Landmark Media / Netflix11 / 12
Mit der Rolle der entschlossenen Joyce Byers feierte Ryder 2016 ein starkes Serien-Comeback in „Stranger Things“ – und katapultierte sich damit eindrucksvoll zurück ins Rampenlicht. Als Mutter, die unbeirrt an das Überleben ihres verschwundenen Sohnes glaubt und sich gegen die US-Regierung und übernatürlichen Bedrohungen stellt, wurde sie zum Herzstück der Hit-Serie.
Stranger Things: Das Ende einer Ära12 / 12
Nach neun Jahren endete „Stranger Things“ jetzt mit Staffel 5. Wir trafen einige von Ryders Co-Stars aus der Serie im Interview und sprachen mit ihnen über den emotionalen Abschied vom Netflix-Hit. Das Interview seht ihr hier im Video.
Alle Folgen von „Stranger Things“ sind ab sofort auf Netflix verfügbar. Falls ihr noch kein Netflix-Abo habt, könnt ihr beispielsweise eines über waipu.tv abschließen.
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