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10 Jahre lang unterhielt die österreichische Moderatorin Arabella Kiesbauer in Deutschland ein Millionenpublikum. Mittlerweile ist die gebürtige Wienerin vorwiegend in ihrer Heimat im TV zu sehen. Wir zeigen euch, wie die Gastgeberin der ProSieben-Talksendung „Arabella“ heute aussieht.
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Cosima Arabella-Asereba Kiesbauer, so der gebürtige Name der Moderatorin, ist in Wien geboren und aufgewachsen. Ihre Mutter ist eine deutsche Theaterschauspielerin und ihr Vater war ein ghanaischer Maschinenbauingenieur. Nach ihrem Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft startete Arabella Kiesbauer ihre Karriere in Österreich bei der ORF-Sendung „X-Large“ von 1987 bis 1993.
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10 Jahre lang moderierte Arabella Kiesbauer die Talkshow „Arabella“ bei ProSieben. Dadurch wurde sie in Deutschland ein bekanntes Fernsehgesicht. Die Sendung wurde von 1994 bis 2004 im Nachmittagsprogramm gezeigt. Inhalt waren in der Regel die Lebensprobleme der Gäste, die mit lauten Streitgesprächen ihren Unmut darüber äußerten. 2004 wurde die Sendung eingestellt, nachdem die Quoten schwächer wurden. Arabella Kiesbauer moderierte von 1996 bis 1997 parallel „Arabella Night“. Die Sendung wurde ebenfalls bei ProSieben ausgestrahlt, allerdings erst am späteren Abend. Nach dem Ende ihrer Talkshow zog sie sich vom deutschen Fernsehen zurück, in Österreich ist Arabella Kiesbauer aber immer noch vor der Kamera aktiv.
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Arabella Kiesbauer konnte auch schon ihr schauspielerisches Talent vor der Kamera beweisen. Sie war 1996 neben Veronica Ferres in „Das Superweib“ zu sehen und spielte 2004 bei „Kommissar Rex“ mit.
Zudem hat sie eigene Bücher veröffentlicht. In „Nobody is perfect!“ schreibt sie über die verschiedenen Charaktere ihrer früheren Talkshow. In ihrem Werk „Mein afrikanisches Herz“ thematisiert sie ihre ghanaische Herkunft und alle Emotionen, die sie damit verbindet.
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Mehrfach moderierte Arabella Kiesbauer in den vergangenen Jahren den Wiener Opernball. Er gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison in Wien. Übertragen wird er live im ORF sowie dem Bayerischen Rundfunk. Zudem war sie als Moderatorin des Life Balls zu sehen. Dieser ist die größte europäische Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten AIDS-Erkrankter.
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Von 2012 bis 2014 moderierte Arabella Kiesbauer den „Kiddy Contest“ auf PULS 4., eine österreichische Castingshow für Kinder mit Gesangstalent – quasi das Pendant zu „The Voice Kids“ in Deutschland. Darüber hinaus war sie als Moderatorin in „Starmania“ zu sehen. Das ist eine vom ORF produzierte Castingshow, ähnlich wie hierzulande „X-Factor“.
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Fast 200 Millionen Menschen schauen jährlich zu, wenn 27 Länder beim ESC antreten. 2015 wurde Arabella Kiesbauer die Ehre zuteil, den 60. Eurovision Song Contest in Wien zu moderieren. An ihrer Seite: Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler.
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Arabella Kiesbauer wurde für ihre Talkshow „Arabella“ mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zudem erhielt sie einen Fernsehpreis für „Starmania“ und den Opernball. Des Weiteren wurde ihr das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Die Moderatorin engagiert sich seit Langem für Themen wie Integration.
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Nachdem Arabella 2025 als Moderatorin der sechsten Staffel von „Kampf der Realitystars – Schiffbruch am Traumstrand“ bei RTL ZWEI ihr Comeback im deutschen Fernsehen feierte, wird sie Ende des Jahres in ihrer Heimat Gastgeberin von „Bares für Rares Österreich“, einem Ableger der erfolgreichen deutschen Trödelshow mit Horst Lichter. Wir setzten mindestens 80 Euro darauf, dass Arabella damit ein weiterer Hit gelingen wird.
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