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#„SOKO Wien“: Ehemaliger Bergretter löst heute Stefan Jürgens ab

Stefan Jürgens in einer Szene von
Bild: ZDF/Petro Domenigg/FILMSTILLS.AT KG

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Nach 14 Jahren hat „SOKO Wien“-Urgestein Stefan Jürgens die Krimiserie verlassen. Heute kommt im ZDF erstmals sein Nachfolger zum Zug.

Von 2007 bis 2021 stand Stefan Jürgens für die „SOKO Wien“ (im ORF „SOKO Donau“) vor der Kamera. Nun hieß es am 6. Oktober Abschied nehmen: Das ZDF startete in die neue Staffel mit den letzten drei Folgen, in denen Jürgens den Major Carl Ribarski spielte.

„Ich denke gerne an die Wiener Jahre mit diesem großartigen Team zurück“, sagte der 60-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Wir habe es ganz schön krachen lassen und die Rolle des Carl Ribarski ist mir sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn heute ganz andere, wunderbare Aufgaben anstehen, diese 14 Jahre bei der „SOKO Wien“ werden mir immer in guter Erinnerung bleiben.“

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Der in Unna (Nordrhein-Westfalen) geborene Schauspieler, Musiker und Comedian ist derzeit mit seinem neuen Live-Programm „So viele Farben“ und der Leseperformance „Nenn‘ es Liebe“ unterwegs. Am 14. Dezember feiert er mit „Warten auf Godot“ unter der Regie von Claus Peymann Premiere am Theater in der Josefstadt in Wien. 1993 war Jürgens Gründungsmitglied der Comedyshow „RTL Samstag Nacht“, einer der bis heute erfolgreichsten Comedy-Sendungen der deutschen TV-Landschaft.

Martin Gruber, übernehmen Sie die „SOKO Wien“ … Glück auf!

SOKO Wien mit Martin Gruber und Andreas Kiendl
©ZDF/Markus Kloiber – Bezirksinspektor Klaus Lechner (Andreas Kiendl, M.) und Major Max Herzog (Martin Gruber, l.), der Stefan Jürgens nun endgültig ablöst

Stefan Jürgens‘ Nachfolge tritt Martin Gruber an, der heute um 18 Uhr im ZDF sein TV-Debüt bei „SOKO Wien“ in der Folge „Kreuzmordrätsel“ gibt. „Stefan Jürgens hat die Rolle des deutschen Kommissars Carl Ribarski 14 Jahre lang geprägt und gespielt. Er war mitunter das Gesicht dieser Serie“, sagte Gruber dazu im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Durch seinen Ausstieg hinterlässt er natürlich große Fußstapfen, in die ich gar nicht steigen will, weil ich sie sowieso nicht füllen kann.“

Er versuche lieber, seinen eigenen Abdruck zu schaffen, sagte Gruber über seine ersten Auftritte als der neue deutsche Ermittler unter Österreichern. „Die Autoren haben meine Figur auch sehr zaghaft eingeführt und sie 16 Folgen lang immer mal wieder kurz auftauchen lassen. So hatten die Zuschauer die Möglichkeit, sich an mich zu gewöhnen und mich und meine Rolle kennenzulernen.“

Vom Bergretter zum Polizist

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Gruber versuche, die Slots, die ihm gegeben werden, „optimal zu nutzen, um die Rolle so facettenreich wie möglich zu gestalten“. Das sei aber nicht leicht, erklärte der Schauspieler. „Leider bleibt da meistens wenig Platz, da bei seriellen Formaten, zumindest in Deutschland, die Zeit ein riesengroßer Faktor ist. Wir drehen bis zu zehn, elf Minuten Nettospielzeit pro Tag. Die Möglichkeiten, eine Figur so diffizil und so fein oder so dezent wie möglich zu gestalten, ist manchmal ziemlich schwer. Man hat nicht wie bei einem Film oder einem Theaterstück den zeitlichen Raum, der Figur sofort viele Ecken und Kanten zu verleihen, das ergibt sich dann erst im Laufe der Zeit.“

Auch die Autoren müssten ihn erst kennenlernen. „Und wir versuchen dann gemeinsam, meinem Charakter trotz der begrenzten Zeit so viel Leben wie möglich einzuhauchen. Dabei bleibt man auch relativ nah bei sich selbst – so bleiben wir am ehesten authentisch.“ Martin Gruber war u. a. von 2009 bis 2014 im ZDF-Format „Die Bergretter“ zu sehen.

Bildquelle:

  • Soko Wien: ZDF
  • soko wien stefan juergens: ZDF

Von

dpa / Redaktion digitalfernsehen.de

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