Inhaltsverzeichnis
Zootiere aus Platzmangel zu töten und an die Löwen im Gehege nebenan zu verfüttern, mag auf den ersten Blick grausam wirken, doch aktuell könnte es die beste Möglichkeit sein, Zoopopulationen zu regulieren, wie Forschende in einem Statement betonen. Durch die gezielte Tötung ließen sich demnach gesunde, fortpflanzungsfähige Populationen erhalten und die Öffentlichkeit besser über natürliche Prozesse aufklären, so die Ansicht des Teams.
2014 solidarisierte sich die Welt mit Marius, einer zwei Jahre alten gesunden Giraffe, die im Kopenhagener Zoo aufgrund von Platzmangel getötet und an Löwen verfüttert wurde. Dass es in Zoos zu „überschüssigen“ Tieren kommt, ist jedoch keine Seltenheit. Denn Zootiere müssen keine Raubtiere fürchten, bekommen immer genug zu fressen und werden medizinisch versorgt. Dadurch leben sie häufig deutlich länger als ihre Artgenossen in der Wildnis, was wiederum die begrenzten Haltungskapazitäten der Zoos unter Druck setzt.
Verhüten oder töten?
Was also tun mit „überschüssigen“ Tieren? Sie an andere
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Wissenschaft kategorie besuchen.