
Der vorsitzende Richter Yun Chan-Young der 12. Strafkammer des südlichen Bezirksgerichts von Seoul hat entsprechend den Verkauf von Do Kwons Galleria-Foret-Apartmentkomplex in Seoul, eines neuartigen Bürogebäudes und einer Reihe von importierten Autos verboten. Die Verfügung verbietet auch die Veräußerung von Kwons finanziellen Vermögenswerten wie Wertpapieren, Bankeinlagen und Kryptowährungen, die auf persönlichen Konten bei verschiedenen Kryptobörsen gelagert sind.
Nach südkoreanischem Recht kann es Verdächtigen bis zu einer Verurteilung untersagt werden, über die Erlöse oder das Eigentum aus einer Straftat zu verfügen. Am 23. März wurde Kwon im Balkanstaat Montenegro verhaftet und anschließend wegen Urkundenfälschung angeklagt. Sowohl die südkoreanischen als auch die US-amerikanischen Behörden bemühen sich derzeit um die Auslieferung Kwons.
Im Mai 2022 implodierte das von Kwon und Terraform Labs geschaffene Krypto-Ökosystem Terra Luna (LUNA) nach dem De-Pegging des firmeneigenen Stablecoins TerraUSD (UST), und vernichtete innerhalb weniger Tage einen geschätzten Marktwert von 40 Milliarden US-Dollar. Die südkoreanische Staatsanwaltschaft wirft Kwon vor, illegale Gelder von LUNA in Bitcoin umgewandelt zu haben und hat bereits 314,2 Millionen US-Dollar an illegalen Vermögenswerten identifiziert. In der Zwischenzeit hat die Staatsanwaltschaft der USA Kwon wegen Betrugs in acht Fällen im Zusammenhang mit seiner Werbung für die Terra Luna-Blockchain angeklagt.
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