Sylvester Stallone wollte ein eigenes Action-Prequel zu „Rambo“ drehen – mit sich selbst

Sylvester Stallone wollte ein eigenes Action-Prequel zu „Rambo“ drehen – mit sich selbst

In einem Interview sprach Sylvester Stallone über seine verworfenen Pläne, ein eigenes „Rambo“-Prequel zu drehen.

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Noch in diesem Herbst soll mit den Dreharbeiten zum „Rambo“-Prequel mit dem Titel „John Rambo“ in Thailand begonnen werden. Die Regie übernimmt „Sisu“-Regisseur Jalmari Helander.

In die Hauptrolle des jungen John J. Rambo schlüpft der aufstrebende Hollywood-Nachwuchsschauspieler Noah Centineo. Erst kürzlich demonstrierte er mit einem Bild von sich am Set der Videospielverfilmung „Street Fighter“, dass er sich körperlich auf einem absoluten Top-Level befindet. Vietnam kann also kommen.

„John Rambo“ soll als Prequel die Zeit des jungen Soldaten im Vietnamkrieg thematisieren und dabei aufzeigen, wie aus dem lebensfrohen wie beliebten High-School-Boy der wortkarge Einzelgänger wird, der später nur noch durch seine ausgezeichnete Tötungseffizienz auffallen wird.

An sich eine spannende Herangehensweise an eine der populärsten Actionreihen der Filmgeschichte, Fans stören sich allerdings daran, dass Sylvester Stallone weder darin auftauchen wird noch am Filmprojekt beteiligt ist.

An sich eine spannende Herangehensweise an eine der populärsten Actionreihen der Filmgeschichte, Fans stören sich allerdings daran, dass Sylvester Stallone weder darin auftauchen wird noch am Filmprojekt beteiligt ist. Aber wie soll ein 79-Jähriger bitteschön einen 18-Jährigen spielen? Stallone wusste einen Weg, wie er im Gespräch mit The Playlist und ScreenRant verraten hat. Ihr könnt es euch sicher schon denken: über digitales De-Aging:

„Alle dachten, ich wäre verrückt geworden. Künstliche Intelligenz ist fortgeschritten genug, um nach Saigon [zur Zeit des Vietnamkriegs] (heutige Ho-Chi-Minh-Stadt, Anm. d. Red.) zurückzugehen und ihn mit 18 Jahren zu zeigen. Es ist also gar nicht so weit hergeholt.“

Stallone hatte diese Prequel-Idee bereits vor einigen Jahren. Er habe das Vorhaben jedoch zu lange schleifen lassen – und nun kümmerten sich andere darum. Fans haben aber ohnehin bereits eine neue Stallone-Lieblingsfigur in Form von Dwight „Der General“ Manfredi, der am 21. September 2025 mit „Tulsa King“ Staffel 3 zurückkehren wird. Den Trailer dazu seht ihr hier:

Das „Rambo“-Prequel hätte mit einem verjüngten Sylvester Stallone niemals funktioniert

In erster Linie wollte Stallone zeigen, wer John Rambo vor dem Vietnamkrieg gewesen war. Er wollte ihn als „nettesten Typen der Schule, als Jahrgangsbesten, als Ballkönig und all das“ zeigen, so der Altstar.

Ich habe jedoch den Eindruck, dass es sich Stallone hier wirklich ein wenig zu einfach vorstellt mit dem De-Aging und dem Einsatz künstlicher Intelligenz. Ja, der künstlich verjüngte Harrison Ford sah fantastisch aus in „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Aber der Film kostete auch mindestens 300 Millionen US-Dollar.

So viel Geld stünde einem „Rambo“-Film niemals zur Verfügung. Wird das De-Aging mit bescheidenen Mitteln „erzwungen“, wäre die Immersion dahin. Dann sähe das Publikum immer nur einen alten Stallone mit maximal weichgezeichneter Haut. Das will doch nicht einmal ein Fan sehen, oder?

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