#Stefan Jerzy Zweig mit 83 Jahren gestorben

Seine Überlebensgeschichte diente als Vorlage für Bücher und Filme. Nicht alle waren historisch korrekt. Stefan Jerzy Zweig kämpfte darum, Herr seiner Biografie zu werden. Der durch den Erfolgsroman „Nackt unter Wölfen“ bekannte Holocaust-Überlebende Stefan Jerzy Zweig ist tot. Der Mann, der als Kleinkind im Konzentrationslager Buchenwald von anderen Mithäftlingen vor der Ermordung bewahrt wurde, starb…

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#Schröter gegen Kowalczuk: Sind Wörter wieder unschuldig?

Minoritäres Problem oder zeithistorische Lektion? Die Ethnologin Susanne Schröter und der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk streiten über Sprachkritik. Eine Diskussionsveranstaltung in Weimar erlebt ein Nachspiel in den sozialen Medien. Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie an der Universität Frankfurt, hat bei Herder das Buch „Der neue Kulturkampf: Wie eine woke Linke Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft bedroht“ veröffentlicht….

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#Ein böser Geist des Konzentrationslagers

Bereits 1944 wies Ruth Kempner zu­sammen mit ihrem Mann Robert, einem der Hauptankläger der Nürnberger Prozesse, auf das „ernste Problem“ der SS-Frauen hin. Im Gegensatz zu dieser frühen Thematisierung habe sich die Ge­schichtswissenschaft, so die Eingangsprämisse von Alexandra Przyrembels Buch „Im Bann des Bösen“, SS-Ehefrauen und SS-Aufseherinnen nur zö­gerlich angenommen. Die moralische Beurteilung, bei ihnen…

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#Wie sich der Einzelne gegen das Grauen behauptet

„Wie sich der Einzelne gegen das Grauen behauptet“ Diese frühen Aufzeichnungen aus dem Nachlass des ungarischen Schrift­stellers Imre Kertész, geschrieben zwischen 1958 und 1962, handeln von der Entstehung seines Meisterwerks „Roman eines Schicksallosen“ (1975). Damit wird das Buch, für das der Autor den Nobelpreis erhielt – die Schilderung nationalsozialistischer Lager aus der Sicht eines vierzehnjährigen…

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