#Was sich alles aus Baumrinde herstellen lässt

Baumrinde gilt in der Holzindustrie als Abfallprodukt, das meist entweder zur Energieerzeugung verbrannt oder als Mulch im Beet ausgelegt wird. Dabei ließen sich mit der Borke auch zahlreiche nachhaltige Produkte wie Möbelplatten oder sogar Schuhsohlen und Handtaschen herstellen. Eine Industriedesignerin hat das tatsächliche Potenzial der Baumrinde nun experimentell herausgekitzelt. Die Rinde eines Baumes macht zehn…

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#Ist Aussterben endgültig?

Mindestens 99 Prozent aller Arten, die jemals unseren Planeten bevölkerten, sind mittlerweile ausgestorben. Heute existieren etwa 8 bis 9 Millionen unterschiedliche Arten von Lebewesen auf der Erde – und viele, Stichwort Artensterben, sind bedroht. Aber die bloßen Zahlen besagen nicht viel, klärt der italienische Bioinformatiker und Wissenschaftsjournalist Massimo Sandal in diesem faktenreichen Buch auf: Art…

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#Seen als Patienten betrachtet

Ein medizinischer Blickwinkel kann dem Gewässerschutz zugutekommen, sagen Forschende: In ihrer Studie veranschaulichen sie die Probleme der weltweiten Seen sowie deren Lösungsstrategien, indem sie Parallelen zum menschlichen Gesundheitswesen ziehen. Sie zeigen etwa auf, wie auch Seen unter Problemen mit dem Kreislauf, der Atmung und der Ernährung leiden können oder von Infektionen betroffen sind. Um Seen…

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#Orang-Utan behandelt Wunde mit “Pflanzen-Salbe“

Ein neues Beispiel von Selbstmedikation bei Menschenaffen: Forschende haben beobachtet, wie ein wildlebendes Orang-Utan-Männchen eine Gesichts-Wunde mit zerkautem Blattmaterial einer bekannten Medizin-Pflanze behandelt hat. Neben dem schmerzlindernden Effekt scheinen auch die heilenden Eigenschaften des Gewächses gewirkt zu haben: Die Wunde schloss sich in nur wenigen Tagen. Dieser neue Fall der Selbstmedikation trägt nun zur Vermutung…

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#Kunststoff mit integrierten Entsorger-Bakterien

Innovativ im Kampf gegen den Müll: Forschende haben einen Polyurethan-Kunststoff entwickelt, der nach seiner Nutzungszeit von eingebetteten Mikroben abgebaut wird. Während des Gebrauchs des Materials schlummern die Bakterien zunächst in einem inaktiven Sporenzustand. Erst wenn der Kunststoff als Müll in Kontakt mit Bodennährstoffen kommt, erwachen die Winzlinge und zersetzen ihn dann schnell und effektiv, berichten…

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#Evolution: Die Rolle der Neugier im Visier

Manche sind ausgesprochen erkundungsfreudig, andere dagegen eher zurückhaltend: Forschende haben bei Vertretern der artenreichen Fisch-Gesellschaft des Tanganjikasees unterschiedlich stark ausgeprägte Neugierde festgestellt. Sie konnten das jeweilige Verhalten dabei mit weiteren Merkmalen der Fischarten sowie mit einer bestimmten genetischen Veranlagung verknüpfen. Die Ergebnisse werfen damit Licht auf die Rolle des Neugierverhaltens bei der Entwicklung neuer Spezies….

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#Mikroben-Fund unter der „irdischen Mars-Wüste“

Die lebensfeindlichste Wüste der Welt hat es in sich: Im Untergrund der chilenischen Atacama haben Forschende durch eine neuartige Analysemethode eine bisher unbekannte Mikroben-Gemeinschaft entdeckt. Demnach existieren dort ab einer Tiefe von etwa zwei Metern verschiedene Bakterienarten, die sich vermutlich auf spezielle Weise ernähren. Da der Mars solche Bedingungen ebenfalls bieten könnte, hat die Entdeckung…

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#Riesenlachs mit Stoßzähnen

Fast drei Meter groß und skurril bewaffnet: Seine langen Zähne haben dem größten bekannten Vertreter der Salmoniden bereits den Namen „Säbelzahnlachs“ eingebracht. Doch entgegen der bisherigen Annahme wuchsen diese Gebilde nicht nach unten gerichtet wie bei einem Säbelzahntiger, zeigt nun eine Studie: Aus der Untersuchung neuer Fossilien geht hervor, dass die Zähne seitlich aus dem…

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#Biolumineszenz seit mindestens 540 Millionen Jahren

Glühwürmchen, Leuchtkäfer und verschiedene Meerestiere haben im Laufe der Evolution die Fähigkeit entwickelt, durch eine chemische Reaktion Licht zu erzeugen. Doch wann und bei welchem Tier tauchte die Biolumineszenz erstmals auf? Eine Studie hat nun den Stammbaum der Oktokorallen untersucht, einer Gruppe leuchtender Meerestiere, und kommt zu dem Ergebnis, dass bereits der gemeinsame Vorfahr heutiger…

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#Vertrockneter Aralsee: Vom Gewässer zur Staubquelle

Wo einst Boote schwammen, wirbelt nun der Wind die ausgetrockneten Sedimente auf: Die Wüste, die sich auf dem einstigen Gebiet des Aralsees ausgebreitet hat, beschert Zentralasien nun enorme Mengen an problematischem Staub. Dies verdeutlichen Untersuchungsergebnisse, über die ein deutsches Forschungsteam auf der Second Central Asian Dust Conference in Usbekistan berichtet. Die durch Rückstände aus der…

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