#Urzeit-Menschenaffe erhält ein Gesicht

Wir Menschen stammen bekanntermaßen vom selben Vorfahren ab wie Menschenaffen. Doch bis heute gibt es große Wissenslücken bei der frühen Evolution unserer gemeinsamen Familie der Hominiden. Als Schlüssel zu deren Verständnis gilt die ausgestorbene Menschenaffenart „Pierolapithecus catalaunicus“, die vor gut zwölf Millionen Jahren lebte und nahe an der gemeinsamen Wurzel der Hominiden stand. Forschende haben…

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#Höhlenlöwe: Beute und Fell-Lieferant der Neandertaler

Welche Rolle spielte der mächtige Höhlenlöwe der Eiszeit für die Neandertaler? Auch die Raubkatze gehörte offenbar zu ihren Beutetieren, geht aus einer Studie hervor. Dies belegt die Spur einer Speerspitze an einem fossilen Rippenknochen. Außerdem berichten die Wissenschaftler über forensische Hinweise darauf, dass sich die Neandertaler mit Höhlenlöwen-Fellen inklusive der eindrucksvollen Tatzen schmückten. Groß, mächtig…

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#Auf Beutezug im hohen Norden

Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend ein deutliches Zeichen: Sie rammten…

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#Entschieden entscheiden

Bei jeder Entscheidung müssen wir allerlei Unsicherheiten abwägen. Wann sind wir mit einer Wahl zufrieden und wann korrigieren wir sie? Über einen komplexen Prozess, den wir zigtausend Mal am Tag erfolgreich bewältigen. von JAN SCHWENKENBECHER Das 20. Jahrhundert war gerade angebrochen, da betrat ein Typ Weiterlesen mit bdw+ Jetzt 1 Monat GRATIS testen und Zugriff…

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#Wärmeperiode erleichterte Besiedlung Sibiriens

Vor rund 45.000 Jahren breitete sich der moderne Mensch über Europa und Asien aus. Welche klimatischen Bedingungen dabei herrschten, war allerdings bislang unklar. Eine Pollenanalyse gibt nun Aufschluss über die damalige Vegetation rund um den Baikalsee in Sibirien und damit indirekt auch über das vorherrschende Klima. In Verbindung mit archäologischen Spuren des frühen Homo sapiens…

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#Archäologen entdecken die älteste Holzkonstruktion der Welt

Holz war für uns Menschen schon immer ein wichtiger Werkstoff. Jetzt haben Archäologen in Sambia das bisher älteste Zeugnis einer prähistorischen Holzkonstruktion entdeckt. Es handelt sich um einen dicken Ast mit einer U-förmigen Aushöhlung auf der Unterseite und einen Baumstamm, dessen oberes Ende durch Verschmälern genau in diese Kerbe passt. Bearbeitungsspuren sprechen dafür, dass dieses…

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#Fährtenlesen in steinzeitlicher Felskunst

Tier-Darstellungen der besonderen Art: In Namibia haben steinzeitliche Jäger und Sammler einst zahlreiche Fußabdrücke von Tieren an Felswänden abgebildet. Einheimische Fährtenleser haben nun einem deutschen Forscherteam Einblicke in die Geheimnisse dieser Felskunst gewährt. Sie konnten aufzeigen, dass die Menschen damals Informationen in den Fährten-Abbildungen vermittelten: Neben der Spezies und der jeweiligen Gliedmaße spiegeln sich auch…

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#Archäologe aus Leidenschaft

Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Weiterlesen mit bdw+ Jetzt 1 Monat GRATIS testen und Zugriff…

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#Erste lückenlose Sequenzierung des Y-Chromosoms

Das männliche Geschlechtschromosom ist nicht nur das kleinste und genärmste Chromosom des Menschen. Rund die Hälfte seines DNA-Codes war bisher auch unsequenziert, weil das Y-Chromosom besonders viele wiederholte, schwer zuzuordnende Abschnitte enthält. Jetzt ist es einem internationalen Forschungskonsortium erstmals gelungen, das Y-Chromosom von einem Ende zum anderen lückenlos zu entschlüsseln. Die Sequenzierung umfasst alle 62,46…

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#„Ötzi“ hatte dunkle Haut und kaum noch Haare

Die Gletschermumie „Ötzi“ ist der wahrscheinlich berühmteste prähistorische Europäer. Dennoch halten seine Überreste noch immer Überraschungen parat. So enthüllt eine neue, präzisere Genomanalyse des vor rund 5300 Jahren gestorbenen Mannes aus der Kupferzeit, dass unsere Vorstellungen zu seinem Aussehen offenbar falsch waren. Denn seinen Genen zufolge war Ötzi fast so dunkelhäutig wie heute seine Mumie…

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