#Das Geheimnis des Giftopfers

„Das Geheimnis des Giftopfers“ Russlands Emanzipationsgeschichte vollziehe sich als Rondoform: Auf den Aufbruch folge unbedingt die Repression, erklärte die Moskauer Theaterkritikerin Marina Dawydowa bei der Einführung zu Sergej Newskis Dokumentaroper „Die Einfachen“, die Briefe russischer Homosexueller aus dem Jahrzehnt nach der Oktoberrevolution in Musik setzt. Die dem Werk zugrundeliegenden Texte, die an den früh mit…

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#Der Tyrann ist tot, es lebe der Tyrann!

„Der Tyrann ist tot, es lebe der Tyrann!“ Zugegeben: Diese Rezension beginnt weit vor ihrem Gegenstand, aber niemand sollte über Wladimir Medwedew schreiben, ohne Maria de Smeth zu erwähnen, haben doch beide Werke vorgelegt, die zu Umbruchszeiten in Tadschikistan spielen. Die gebürtige Schrobenhausenerin de Smeth (1903 bis 1975) hält im Jugendbuch „Dario vom Stamme der…

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#China, Japan und die Macht der Sprache

„China, Japan und die Macht der Sprache“ Wenn die Kommunistische Partei Chinas diesen Juli hundert Jahre alt wird, dürfte ein Umstand ihrer Gründung bei den Feierlichkeiten wohl keine große Rolle spielen: Die ersten Mitglieder lernten den Marxismus nicht etwa über die Sowjetunion, geschweige denn Deutschland kennen, sondern ausgerechnet über Japan, das Land, dessen Eroberungsfeldzug in…

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