„Tatort“-Schock: Eines der besten Teams wird vorläufig kalt gestellt

„Tatort“-Schock: Eines der besten Teams wird vorläufig kalt gestellt

An Deutschlands beliebtester Krimi-Reihe wird trotz Sparzwang nicht gerüttelt? Diese Prämisse ist ab sofort vom Tisch.

Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere
redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für dich bleibt dabei
unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein Symbol
gekennzeichnet.  Mehr erfahren.

Aktuell befindet sich der „Tatort“ in der längsten Sommerpause seiner Geschichte, was nicht nur an der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft liegen dürfte, sondern schlichtweg daran, dass aus Kostengründen weniger frische Episoden in Auftrag gegeben werden konnten.

Während man eine solche Sparmaßnahme durch die Hinterhand noch wohlwollend weglächeln dürfte, wird es nun ernst. Der MDR wird in den kommenden drei Jahren keine neuen Episoden in Auftrag geben, wie DWDL berichtet.

Konkret betroffen ist der starke Dresdner „Tatort“ um Martin Brambach und Cornelia Gröschel, der seit Jahren zum Besten zählt, was die ARD in Sachen Sonntagskrimi im Portfolio hat.

Merken werden die nun beschlossene Sparmaßnahme, die unter anderem mit der ausgebliebenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags begründet wird, verzögert. Bereits in Auftrag gegebene Produktionen werden nicht abgesagt, sodass uns die nun angekündigte Pause erst 2027 oder gar 2028 wirklich bewusst wird. Dann aber wird sie mindestens drei Jahre lang dauern.

Ob Brambach und sein Team nach einer solch langen Unterbrechung ihre Rollen wieder aufnehmen, ist von außen betrachtet unklar, von einem endgütltigen Aus spricht zwar offiziell niemand, in trockenen Tüchern dürfte die Zukunft des Dresdner „Tatorts“ aber nicht sein.

Auf wen wir uns am Sonntagabend am meisten freuen, verrät euch das Video.

Auch Magdeburger „Polizeiruf 110“ betroffen

Neben dem Dresdner „Tatort“ produziert der MDR auch noch den Magdeburger „Polizeiruf 110“ mit Claudia Michelsen, der sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern konnte. Auch er ist von den aktuellen Sparmaßnahmen betroffen.

Freilich, ARD und ZDF sollen gemeinsam mit den Dritten Programmen ein jüngeres Publikum ansprechend und ihre Mediatheken mit entsprechenden Inhalten füllen. Da „Tatort“ und „Polizeiruf“ aber auch bei den unter 49-Jährigen starke Quoten erzielen, ist der Einsatz des Rotstifts an dieser Stelle ein bitterer Einschnitt, der von den anderen Sendeanstalten hoffentlich nicht übernommen wird.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.

Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Sozialen Medien kategorie besuchen.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert