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Für einen „The Walking Dead“-Publikumsliebling kam der Serientod viel zu früh – und dennoch nicht unerwartet, wenn man vorab gut aufgepasst hätte.
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Gerade einmal zehn Episoden lang war er in „The Walking Dead“ zu sehen – und doch gilt er bis heute als eine der beliebtesten Figuren: Noah (Tyler James Williams) wirkte mit seinem moralischen Kompass und einer Weltsicht voller Hoffnung als besonders nahbar. Dass ihm der baldige Serientod bevorsteht, griff die Zombie-Serie allerdings schon voraus. Bemerkt haben das aber wohl die Wenigsten.
Dank Beth (Emily Kinney) konnte Noah in Staffel 5 aus dem Grady Memorial Hospital in Atlanta entkommen und sich der Gruppe um Rick Grimes (Andrew Lincoln) anschließen.
Obwohl sein Charakter viel Potenzial für Entwicklung innerhalb der Gruppendynamik zeigte, mussten wir uns noch in derselben Season von Noah verabschieden. Sein Ableben gehört dabei zweifelsohne zu den grausamsten „The Walking Dead“-Toden aller Zeiten, wie unser Video zeigt:
Bei einem Streifzug geraten Noah, Glenn (Steven Yeun) und Nicholas (Michael Traynor) in einer gläsernen Drehtür in Bedrängnis. Weil sich Letzterer nicht an den Fluchtplan hält und nur sich selbst rettet, wird Noah von Beißern überwältigt. Glenn muss mit ansehen, wie sein Freund von den Untoten in Stücke gerissen wird.
Makaberer „The Walking Dead“-Hinweis: Aus Spaß wird Ernst
Wer die „The Walking Dead“-Episode „Falsches Licht“ (im Stream bei Amazon, auf Disney+ und Netflix) von Anfang an aufmerksam verfolgt hat, könnte schon geahnt haben, dass Noah bei der Tour das Zeitliche segnet. Denn bereits am Anfang ist ein subtiler und morbider Hinweis zu hören.
Als Noah mit Tara (Alanna Masterson) und Glenn im Lieferwagen sitzt, tönt ein lauter Techno-Remix durch dessen Boxen, um die Beißer von Alexandria „zu verscheuchen“. Der Song hat exakt eine gesprochene Zeile: „And now you’re going to die“ (zu Deutsch: „Und jetzt wirst du sterben“). Da das Trio humorvoll auf das Lied reagiert, geht die Bedeutung dessen schnell unter – doch rückblickend ist klar, dass Noah nicht grundlos genau in dem Moment zu sehen ist, in dem wir den Text hören.
Springen wir noch etwas weiter an den Anfang der Folge, wirkt Noahs Tod sogar noch tragischer, als er ohnehin schon ist. Bei Tagesanbruch bittet er den Architekten Reg Monroe (Steve Coulter) darum, von ihm lernen zu dürfen. Reg erkannte, dass Noah weit in die Zukunft plante und bereit war, seine Intelligenz und Zeit der Alexandria Safe Zone zu widmen. Dazu kam es letztendlich nicht.
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