„The Walking Dead“-Serie patzt bei wichtigem Detail

Auch in großen Franchisen wie „The Walking Dead“ lassen sich Filmfehler nicht vermeiden. Im Spin-off „Daryl Dixon“ war das dem Wetter geschuldet.

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Derzeit meldet sich die dritte „Daryl Dixon“-Staffel wöchentlich mit einer neuen Episode im Stream bei MagentaTV zurück. In der aktuellen Folge, die den Titel „La Ofrenda“ trägt, hat sich allerdings ein Fehler eingeschlichen, der mich überraschend aus dem Seriengeschehen gerissen hat.

Bei welchen Filmfehlern im Horror-Genre es dem Publikum ähnlich ging, seht ihr im Video:

Dubiose Wetterverhältnisse bei „Daryl Dixon“

Als Daryl (Norman Reedus) und Carol (Melissa McBride) gemeinsam mit Justina (Candela Saitta) und Roberto (Hugo Arbues) die Sicherheitszone Solaz del Mar betreten, ist der Boden nass und teils sogar noch von Pfützen gesäumt. Ein Blick in den Himmel verrät, dass es kürzlich geregnet haben muss.

Am nächsten Morgen schlägt das Wetter ins andere Extrem um: Sonnenstrahlen haben den Boden derart ausgetrocknet, dass die Hufe von Paz‘ (Alexandra Masangkay) Pferd Staub aufwirbeln. Beinahe erinnert der Garten von Gastgeber Antonio (Eduardo Noriega) an eine Wüste.

Ganz anders sieht es hingegen auf dem Stadtplatz aus. Als die Kolonne von El Alcazar eintrifft, sind die Pflastersteine so nass wie am Vortag. Sonne und blauer Himmel haben sich verabschiedet.

„The Walking Dead“-Serie fällt höherer Gewalt zum Opfer

Auch wenn das Wetter in Spanien durchaus wechselhaft sein kann, handelt es sich hierbei um einen Kontinuitätsfehler. Durch einen einzigen Schnitt – also quasi in Sekunden – haben sich die Wetterverhältnisse drastisch gewandelt. Aus einer staubtrockenen Umgebung wird eine verregnete Kulisse.

Das lässt darauf schließen, dass die Unterhaltung in Antonios Garten und die Ankunft der Königin zu den Feierlichkeiten La Ofrenda offenbar an verschiedenen Tagen gedreht wurden.

Dreharbeiten unter freiem Himmel bürgen immer das Risiko, Wetterschwankungen zum Opfer zu fallen. Je nachdem, wie eng der Drehplan getaktet ist, können die Verantwortlichen nicht auf einen weiteren Wetterwandel warten. Das war vermutlich auch bei „The Walking Dead: Daryl Dixon“ der Fall.

Bei mir hat der Kontinuitätsfehler kurzzeitig für Verwunderung gesorgt – zumal sich die neuen Folgen eigentlich durch einen Neo-Western-Look auszeichnen. Der Handlung tut dieses Malheur aber keinen Abbruch. Wenn ihr euch davon selbst überzeugen wollt, findet ihr die neue „Daryl Dixon“-Staffel bei MagentaTV. Den Telekom-Streamingdienst könnt ihr bis zu 30 Tage kostenlos testen.

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