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Wie schon bei seinem halbstündigen Debüt am vergangenen Sonntag gegen Houston (1:1) war Müller auch gegen St. Louis auffällig. Bereits nach zwei Minuten hatte der 35-Jährige per Kopf die erste gute Tor-Gelegenheit. Sein Versuch ging knapp am Tor vorbei.
Müller versuchte durch Anweisungen an seine Mitspieler das Team zu führen. Auch als Anspielstation wurde der Ex-Nationalspieler immer wieder gesucht. Seine Ideen passten zwar nicht immer, dennoch leitete er viele Whitecaps-Angriffe ein.
Eduard Löwen hatte die spielstarken Gäste aus dem US-Bundesstaat Missouri allerdings in Führung gebracht (14. Minute). Neben dem 28-Jährigen standen mit Marcel Hartel, Timo Baumgartl sowie dem Ex-Dortmunder Torhüter Roman Bürki mehrere Profis mit Bundesliga-Erfahrung in der Anfangself von St. Louis. Auch der eingewechselte Alfredo Morales spielte bereits in der höchsten deutschen Spielklasse.
Müller eiskalt gegen Bürki
Ben White glich für Vancouver in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Foulelfmeter zum 1:1 aus (45.+4). João Klauss traf jedoch zum 2:1 die Gäste (73.). Erst glich Daniel Ríos für die Whitecaps aus (79.). Dann kam der große Auftritt von Müller. Der Deutsche behielt gegen Bürki in der Nachspielzeit die Nerven.
Nach langem Video-Studium hatte Schiedsrichter Fotis Bazakos zuvor auf Foulelfmeter entschieden. Zuletzt hatte Müller für die Bayern im Dezember 2020 in der Champions League bei Atlético Madrid (1:1) einen Strafstoß verwandelt.
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