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Eigentlich kam die Kanadierin Mary Bancroft im Jahr 1950 wegen einer Rippenfell- und Lungenentzündung ins Krankenhaus. Doch plötzlich entwickelte die junge Mutter eine Psychose: Sie sang und schrie und erklärte dem Klinikpersonal, Gott habe sie in ein unverwundbares Wesen verwandelt. Zwar besserten sich die Symptome durch Schocktherapien – doch nach der Entlassung aus der Klinik kehrten sie zurück.
Erst in der Psychotherapie zeigte sich ein möglicher Auslöser: Als Mary Bancroft im selben Alter gewesen war wie ihre Tochter, war ihr Vater gestorben: an einer Rippenfell- und Lungenentzündung, derselben Erkrankung, die auch die Mutter in die Klinik gebracht hatte. Die Psychose schien eine Reaktion auf das Jubiläum ihres alten Traumas zu sein – und die Angst, dass sich das Geschehen für ihre Tochter wiederholen könnte.
Die behandelnde Psychiaterin Josephine R. Hilgard ließ dieser Fall nicht los. In den Fünfzigerjahren untersuchte sie mehr als 8000 Patientenakten nach ähnlichen Phänomenen. Das Ergebnis: Vor allem Frauen, die früh ihre Mutter verloren hatten, entwickelten beim Erreichen bestimmter Lebensdaten oder Altersstufen ihrer Kinder psychische Störungen. Hilgard prägte dafür den Begriff der „Jubiläumsreaktion“ – und war damit die erste, die transgenerationale Zusammenhänge seelischer Verletzungen systematisch untersuchte.
Seit den 70ern hat sich viel getan
Seither hat sich die Forschung zur Frage, wie psychische Belastungen innerhalb einer Familie weitergegeben werden, rasant entwickelt: In den Siebzigerjahren gab es gerade einmal 27 begutachtete Studien dazu – zwischen 2010 und 2019 erschienen mehr als 17.000. Und es werden immer mehr: Bis zum Ende dieses Jahrzehnts dürfte sich die Zahl an Studien noch einmal nahezu verdoppeln. Längst ist das Thema über die Fachwelt hinaus bekannt geworden. Überall ist vom vererbten Trauma die Rede. Therapien reichen von der Arbeit mit dem Inneren Kind bis zu Familienaufstellungen mit Holzfiguren oder menschlichen Stellvertretern. Die Ratgeberliteratur boomt, in den sozialen Medien ist das Thema omnipräsent. „Trauma ist geerbt. Es wird weitergegeben von den Eltern an die Kinder“, schreibt Nicole LePera, eine der erfolgreichsten Mental-Health-Influencerinnen auf Instagram – samt Anleitung, wie man den Ahnenfluch durchbrechen könne. Dafür bekommt sie Hunderttausende Likes. Auch Zeitungen und Magazine aller Art greifen das Thema auf. In der „Teen Vogue“ steht: „Du kannst eine posttraumatische Belastungsstörung von deinen Vorfahren erben.“ Aber so breit das Phänomen diskutiert wird – lässt es sich auch psychologisch und gar molekularbiologisch belegen?
Eine kurze Einordnung: Ein Trauma ist ein Ereignis, das die psychische Verarbeitungskraft überfordert. Mögliche Folgen reichen von Flashbacks, Vermeidung und Daueranspannung bis hin zu Depressionen, Angststörungen oder körperlichen Beschwerden. Neben der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wird heute auch eine komplexe Form bei chronischer Belastung beschrieben. Nicht jeder Betroffene entwickelt eine Folgestörung: Laut einer US-Studie erleben 60 Prozent der Menschen in ihrem Leben ein Trauma. Von den betroffenen Männern entwickeln acht Prozent eine PTBS, unter den Frauen sind es 20 Prozent. Bei sexueller oder massiver Gewalt liegen die Zahlen höher.
Manche Menschen gewinnen ihrem Trauma etwas Positives ab. Sie berichten von posttraumatischem Wachstum, wenn traumatische Erfahrungen die persönliche Reifung anstoßen. Etwa, indem sie Beziehungen oder das Leben selbst stärker wertschätzen oder sich ihrer Stärken bewusst werden. Studien lassen aber vermuten, dass dies nur bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze gilt. Die Frage bleibt: Können Traumata auch bei den nächsten Generationen Spuren hinterlassen?
Ungelöste Konflikte in Familien wiederholen sich über Generationen
Der Göttinger Professor und Psychoanalytiker Günter Reich arbeitet seit Jahrzehnten im Bereich der Familientherapie. Die Forschungsgruppe, zu der er gehörte, prägte in den Achtzigerjahren den Begriff des „intrafamiliären Wiederholungszwangs“. In der Klinik beobachteten sie tatsächlich, dass sich ungelöste Konflikte in Familien über Generationen hinweg wiederholen. Ein prägendes Beispiel war eine Familie, auf deren Bauernhof sich mehrere Angehörige über Jahrzehnte am selben Haken erhängt hatten. Dieser war nie entfernt worden.
Diese Form der Wiederholung wurzelt also nicht in biologischen Ursachen, sondern entsteht durch familiäre Prägung. Oft verläuft die Weitergabe subtil – über Tonfall, Mimik oder die Stimmung in der Familie. „Das nennen wir Affektübertragung“, erklärt Reich. „So können depressive Stimmungen der Eltern auf Kinder übergehen. Ein Familiengefühl wird vermittelt.“
Der Entwicklungspsychologe Edward Tronick zeigte, dass die negative Stimmung depressiver Mütter messbar auf ihre Kinder übertragen wird, indem sie weniger Blickkontakt haben und weniger auf ihr Kind eingehen. Ein Teufelskreis kann entstehen: Das traurige Kind zieht sich zurück, stößt seine Mitmenschen ab und wird noch trauriger. Die Stimmung ist dabei weit mehr als eine kurzzeitige Gefühlslage, sondern prägt den frühen Weltzugang des Kindes. Wer sich ständig niedergeschlagen fühlt, erlebt die Welt als hohl und unerreichbar. Häufig sind tiefgreifende emotionale Probleme die Folge.
Wenn Kinder zur emotionalen Stütze oder Partnerersatz werden
Neben der Affektübertragung existieren zahlreiche weitere Transportwege, über die psychisches Leid an die nachfolgenden Generationen gelangen kann: „Was sich in Studien außerdem gut belegen lässt, ist eine Störung der Generationengrenzen“, erklärt Reich. „Wenn Kinder etwa in eine Partner- oder Elternrolle gedrängt werden, ist das auch eine Form emotionaler Ausbeutung.“ Die seit über 50 Jahren laufende Minnesota-Studie zeigt eindrücklich, wie sehr Kinder unter sogenannter Rollenkonfusion leiden können – etwa wenn sie als emotionale Stütze oder Partnerersatz für ihre Eltern herhalten müssen. Fachleute sprechen von „Parentifizierung“ oder „Spousification“. Eine große Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 zeigt, dass Misshandlungserfahrungen der Mütter in der Kindheit zu Parentifizierung der eigenen Kinder führen kann. Eine Studie aus dem Jahr 2015 fand wiederum heraus: Wer früh Verantwortung für die Eltern übernimmt, etwa weil diese an psychischen Störungen oder Suchterkrankungen leiden, erscheint oft frühreif, und zahlt später dafür mit einem erhöhten Risiko für Depressionen und psychosomatische Beschwerden.
„Auch die Effekte von Bindungs- oder Erziehungsstil sind gut untersucht“, sagt Reich. Kinder unsicher gebundener Eltern haben mit höherer Wahrscheinlichkeit auch einen unsicheren Bindungsstil, auch wenn sich dieser im Lauf des Lebens verändern kann. Und laut einer Meta-Review aus dem Jahr 2022 schwankt der Erziehungsstil traumatisierter Eltern oft zwischen Überbehütung und Rückzug, Strenge und Vernachlässigung. Für Kinder ist das so verwirrend wie belastend.
Eine Metaanalyse kommt zu dem Schluss: Mehr als die Hälfte der Kinder psychisch schwer erkrankter Eltern entwickelt bis zum jungen Erwachsenenalter selbst eine psychische Störung. Eine Übersichtsstudie von 2023 mit über 4000 Mutter-Kind-Paaren zeigt, dass Kinder traumatisierter Mütter deutlich öfter an ADHS, Angststörungen oder Autismus leiden. Mädchen sind häufiger übergewichtig. Je belasteter die Mütter waren, desto höher ist das Risiko für die Kinder, zu erkranken. Die Weitergabe verlaufe aber nicht linear, sagt Reich. „Das wird oft zu einfach dargestellt.“ Andere Vermittlungswege wiederum lassen sich kaum in großen Studien messen – zum Beispiel die Auswirkungen von Familiennarrativen oder das Schweigen über alte Geheimnisse. Aber es existieren Unmengen Theorien und Fallbeispiele. „Es ist das Zusammenspiel vieler Ebenen, das es so komplex macht“, erklärt Reich. „Einerseits Beziehungsdynamiken, andererseits körperliche Prozesse – wie sie heute unter dem Begriff Epigenetik diskutiert werden.“
Ein Schlüsselbegriff: Epigenetik
Die Frage, wie seelische Zustände über Generationen weitergegeben werden, hat in der Geschichte schon viele beschäftigt: Sigmund Freud gab seinen Kindern die Namen alter Verwandten und nannte sie „Wiedergänger“. Später prägte er den Begriff des „Familienromans“ – der kindlichen Phantasie der eigenen Herkunftsgeschichte – und die Idee einer „Gefühlserbschaft“, eine Identifikation mit einem traumatisierten Elternteil. Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung dachte noch weiter: Im kollektiven Unbewussten seien archetypische Erinnerungen gespeichert, die das Erbe der Menschheit prägen. In den Sechziger- und Siebzigerjahren thematisierten die Psychoanalytiker Françoise Dolto, Nicolas Abraham und Iván Böszörményi-Nagy unabhängig voneinander, wie die ungelöste Konflikte, Familiengeheimnisse und sogar ein früher Tod über Generationen weitergegeben werden.
Lange galt die Weitergabe von Traumafolgen als rein psychisches Phänomen – ein Fall für Psychodynamik, systemische Familientherapie und Lerntheorien. Erst in den Sechzigerjahren rückte das Thema stärker in den Fokus der Naturwissenschaften: 1966 berichtete der Psychiater Rakoff über psychische Symptome bei Kindern von Holocaustüberlebenden. Obwohl die Eltern äußerlich stabil wirkten, litten ihre Kinder unter Ängsten, Depressionen und Traumafolgen – als hätten sie selbst das Grauen erlebt. In den folgenden Jahrzehnten häuften sich ähnliche Berichte.
So gut belegt die psychologische Seite der Traumavererbung ist, so komplex ist die molekularbiologische. Erst seit den Neunzigerjahren ist es möglich, biologische Spuren von Traumata aufzuspüren. Der Schlüsselbegriff dazu lautet: Epigenetik. Epigenetische Faktoren sind molekulare Markierungen auf der oder um die DNA, die nicht den genetischen Code selbst verändern, sondern beeinflussen, wie Gene aktiviert und deaktiviert werden.
Der Mechanismus der Weitergabe bleibt unklar
Inzwischen gibt es eine Flut von Befunden: Kinder traumatisierter Eltern entwickeln häufiger psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder PTBS – auch ohne eigene traumatische Erlebnisse. Bei Kindern von Holocaustüberlebenden wurde ein dauerhaft gesenkter Cortisolspiegel gemessen. Ein niedriger Cortisolspiegel wirkt bei Traumata zunächst kontraintuitiv – doch er weist nicht auf wenig Stress hin, sondern auf eine Anpassung des Körpers auf eine Übersteuerung durch Stress. Auch epigenetische Veränderungen an für die Stressregulation zuständigen Genen konnten beobachtet werden. Ähnliche Befunde liegen für andere kollektive Traumata vor – etwa Krieg, Flucht, Genozide oder Rassismuserfahrungen. Auch Kinder von Müttern mit individuellen Kindheitstraumata oder PTBS zeigen bereits im Säuglingsalter eine veränderte Cortisolreaktion.
Kritiker warnen vor mäßiger Studienqualität und voreiligen Interpretationen. Der Mechanismus der Weitergabe bleibt unklar, ebenso, ob die epigenetischen Veränderungen bereits im Mutterleib stattfinden, eine Reaktion auf das Aufwachsen mit traumatisierten Bezugspersonen darstellen oder durch den Vater vererbt sind. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2017 bei Geflüchteten, insbesondere bei Nachkommen von Holocaustüberlebenden, zeigt ein uneinheitliches Bild: Von zwanzig Studien zu Kindern traumatisierter Eltern zeigten sich in acht signifikante Effekte, drei zeigten gemischte Ergebnisse, zwei fanden aber keinen Unterschied zur Kontrollgruppe. Zudem lassen sich Umweltfaktoren beim Menschen kaum ausblenden, die Ursachenforschung ist schwierig.
Deshalb forscht Isabelle Mansuy lieber an genetisch identischen Labormäusen. „Menschen ziehen oft vorschnelle Schlüsse“, sagt die Professorin von der ETH Zürich. „Wenn jemand depressiv ist und die Großeltern einen Krieg erlebt haben – war das der Auslöser? Vielleicht war es auch ein Unfall, eine Krankheit oder die Finanzkrise.“ Beim Menschen lasse sich das kaum eindeutig sagen – bei Mäusen schon.
Traumatisierte Mäuse und Menschen
Entsprechend sorgte ein Mäuseexperiment anderer Forscher aus dem Jahr 2014 für Aufsehen: Dabei lernten Mäuse, den Geruch von Kirschblüten mit Schmerz zu verknüpfen. Ihre Nachkommen, aufgezogen von anderen Mäusen, reagierten später mit Angst auf denselben Geruch. In ihren für das Riechen zuständigen Schleimhäuten in der Nase und Hirnregionen fanden sich auffällig viele entsprechende Nervenzellen. Seither ist die Traumaforschung buchstäblich auf die Maus gekommen. In Mansuys Labor werden Mäuse nach Protokoll traumatisiert: Die Jungtiere werden in den ersten zwei Lebenswochen täglich für drei Stunden von ihren Müttern getrennt, während die Muttertiere selbst unvorhersehbare Stresssituationen erleben. Diese frühe Belastung stellt die einzige traumatische Erfahrung im Leben der Tiere dar, sodass kausale Zusammenhänge klar nachgewiesen werden können.
Die Ergebnisse zeigen: Traumatisierte Mäuse verhalten sich oft wie Menschen mit psychischen Erkrankungen: Ausgewachsen sind sie depressiv, reagieren sensibler auf Stress, sind risikofreudiger, haben soziale Schwierigkeiten und Lern- und Gedächtnisprobleme. Und diese Auffälligkeiten treten teilweise noch in der dritten oder vierten Generation der Nachkommen der männlichen exponierten Tiere auf. Sie scheinen mit Veränderungen im Gehirn zusammenzuhängen – genauer gesagt mit der Art, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren, und mit der Steuerung durch das sogenannte Serotoninsystem, das unter anderem unsere Stimmung beeinflusst. Auch der Zucker- und Fettstoffwechsel der Nachkommen ist verändert. Eine andere Studie zeigt: Wenn etwa bei erwachsenen Mäusen die soziale Ordnung gestört wird – also etwa wenn sie immer wieder unterlegen sind und keine feste Position in der Gruppe finden –, verändert sich nicht nur ihr Sozialverhalten, sondern diese Veränderungen können sich ebenfalls auf Kinder und Enkel auswirken. Das Erstaunliche: Manche dieser Folgen lassen sich sogar dann noch beobachten, wenn der Nachwuchs durch künstliche Befruchtung in Leihmutterschaft gezeugt wurde, also keinerlei Kontakt zu seinen leiblichen Eltern hatte. Das deutet darauf hin, dass die Informationen über das Trauma in den Keimzellen – also in Ei- oder Samenzellen – gespeichert und weitergegeben werden.
Beim Menschen wie bei Mäusen werden drei Prozesse diskutiert, wie sich Traumafolgen epigenetisch niederschlagen könnten: erstens die DNA-Methylierung, bei der sich kleine Methylgruppen an bestimmte Teile der DNA anlagern. Zweitens Veränderungen der Histonproteine, wodurch Gene leichter oder schwieriger abgelesen werden können. Drittens gibt es noch RNA-Moleküle, die selbst keine Gene codieren – aber dennoch Informationen steuern können. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass sich Traumafolgen beim Menschen über die Keimbahn weitergeben könnten: Ein Doktorand aus der Arbeitsgruppe von Isabelle Mansuy untersuchte die Spermien von traumatisierten pakistanischen Männern. Bestimmte RNA-Moleküle traten bei ihnen in anderer Menge auf als bei Männern ohne Traumaerfahrungen. Dieselben Veränderungen fanden sich auch im Blut von Kindern, die in Waisenhäusern aufgewachsen waren.
Familiäre Vorgeschichten werden oft vernachlässigt
Meist wird beim Thema Traumafolgenweitergabe die väterliche Linie erforscht. Das liegt daran, dass Eizellen schwerer zu untersuchen sind – eine Übertragung über die mütterliche Linie ist aber genauso gut denkbar. Auch andere Substanzen wie die Muttermilch könnten dabei eine Rolle spielen.
Trotz des großen öffentlichen Interesses beobachtet Isabelle Mansuy, dass familiäre Vorgeschichten in der psychiatrischen Diagnostik oft vernachlässigt werden. Günther Reich sieht sogar einen Rückgang der Mehrgenerationenperspektive in der Psychotherapie. Dabei beschreiben manche Experten Traumata sogar als eine Art Infektionskrankheit – wegen der psychischen Ansteckungsgefahr. Forscherin Mansuy stellt aber auch klar, dass der Begriff „transgenerationales Trauma“ eigentlich falsch ist. „Gemeint ist meist die Weitergabe der Folgen eines Traumas – nicht des Traumas selbst.“ Das Trauma werde schließlich nicht vererbt. Seine Folgen können sich aber auf vielfältige Weise in den nachfolgenden Generationen niederschlagen.
Im Fall von Mary Bancroft galt es zunächst als riskant, das Wiederholungsmuster zur Sprache zu bringen. Doch das Gegenteil geschah: „Die Konfrontation beruhigte sie sogar“, schrieb ihre Psychiaterin, „denn sie hatte das Gefühl, dass es sich nicht um einen völlig irrationalen Prozess handelte.“ Auch moderne Traumatherapien setzen auf dieses Prinzip: sich – gut vorbereitet und professionell begleitet – dem Schmerz zu stellen, um ihn nicht unbewusst weiterzugeben.
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