Der in Italien fahrende Frecciarossa ist einer der schnellsten Züge Europas.
Bild: AFP
Die italienische Bahn strebt nach Deutschland. Gestählt von der Konkurrenz mit einem Privatanbieter in der Heimat setzt sie auf Expansion im Ausland, wie Bahnchef Luigi Ferraris erklärt.
Kein anderes Land hat ein Welterbe wie Italien: Nicht weniger als 59 Kulturdenkmäler und Naturstätten tragen das entsprechende Gütesiegel der Unesco – etwas mehr als China. Künftig sollen die Besucher sie besser denn je mit dem Zug erreichen können. Am vergangenen Sonntag hat die staatliche italienische Eisenbahn die erste Direktverbindung von Rom nach Pompeji eröffnet. In einer Stunde und 47 Minuten bringt der Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa 1000 die Reisenden ohne Umsteigen zum Ziel.
Die einst versunkene Stadt am Vesuv ist von Rom nur einen Tagesausflug entfernt. Bisher setzt die Bahngesellschaft Trenitalia ihren Zug nur an einem Sonntag im Monat aufs Gleis. „Doch schon ab dem 6. August werden wir das Angebot ausbauen“, sagt Luigi Ferraris, der Vorstandsvorsitzende der staatlichen Bahnholding Ferrovie dello Stato Italiane (FSI), im Gespräch mit der F.A.Z.
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