Trump präsentiert Plan für Kriegsende in Gaza

Trump präsentiert Plan für Kriegsende in Gaza

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will den Anführern der islamistischen Hamas im Gazastreifen unter Umständen freies Geleit ins Ausland gewähren. „Wenn sie den Krieg beenden und alle Geiseln freilassen, lassen wir sie raus“, sagte er dem US-Sender Fox News. Das habe er schon früher gesagt, aber die Details müssten nun in den Beratungen über den neuen Gazaplan von US-Präsident Donald Trump geklärt werden. Dieser Plan sei nicht fertig; darüber spreche seine Regierung gerade noch mit Trumps Team.
Netanjahu trifft Trump an diesem Montag im Weißen Haus. Trumps 21-Punkte-Plan sieht laut Medienberichten eine sofortige Freilassung der verbliebenen 20 Hamas-Geiseln im Gegenzug für Hunderte palästinensische Gefangene vor, begleitet vom Rückzug der israelischen Armee aus dem abgeriegelten Küstenstreifen. Die Hamas soll den Berichten zufolge bei der Verwaltung des Gazastreifens keine Rolle mehr spielen, auch Israel darf das Gebiet nicht annektieren. Stattdessen soll der Gazastreifen von einer Übergangsregierung regiert werden.

Dazu sagte Netanjahu, er hoffe, Trumps Plan könne umgesetzt werden. „Denn wir wollen unsere Geiseln befreien. Wir wollen die Hamas-Herrschaft beenden, sie entwaffnen, den Gazastreifen entmilitarisieren sowie eine neue Zukunft für die Bewohner Gazas, die Israelis und für die gesamte Region schaffen.“

Netanjahu nannte die Hamas-Mitglieder, die seit zwei Jahren Geiseln festhalten, „Monster“ und fügte an: „Jede Nation der Welt muss der Hamas jetzt eines sagen: Lasst alle Geiseln frei, und legt die Waffen nieder. Wenn ihr das tut, kann der Krieg sofort beendet werden – jetzt gleich.“ 

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