Übernachtungsparty in den 2000ern: Diese Filme waren früher Pflichtprogram

(Bildquelle: IMAGO / United Archives)

Zwischen Schlafsack, Chips-Schüssel und viel zu langen Filmnächten hatten die 2000er ihren ganz eigenen Soundtrack aus Teenie-Komödien, Drama, Slapstick und Horror. Viele dieser Filme wurden damals rauf- und runtergeschaut und fühlen sich heute sofort wieder nach Pyjama-Party mit den besten Freund*innen an. Fünf davon holen wir jetzt zurück ins Gedächtnis – und beim letzten Titel werdet ihr euch wahrscheinlich fragen, wie ihr diesen Fan-Favoriten überhaupt vergessen konntet.

#5 „Scary Movie“

In „Scary Movie“ werden die großen Horrorhits der späten 90er und frühen 2000er gnadenlos durch den Kakao gezogen, allen voran „Scream“. Mit Anna Faris und den Wayans-Brüdern ist der Film albern, überdreht und genau deshalb ein typischer Kandidat für eine übermüdete Pyjama-Party.

Auf IMDb kommt „Scary Movie“ auf 6,3 von 10 Sternen. Das klingt solide, aber der eigentliche Kultfaktor liegt weniger in der Bewertung als im gemeinsamen Schauen.

#4 „Step Up“

In „Step Up“ spielt Channing Tatum den rebellischen Tyler, der nach einem Vorfall Sozialstunden an einer Kunstschule leisten muss. Dort trifft er auf Nora, gespielt von Jenna Dewan, und gerät plötzlich in eine Welt aus Disziplin, Ehrgeiz und Tanz. Aus dem klassischen 2000er-Drama wird so eine mitreißende Mischung aus Streetstyle und Neuanfang.

Auf IMDb erreicht „Step Up“ 6,5 von 10 Sterne. Für viele von euch dürfte der Film aber deutlich mehr wert sein als seine Bewertung. Wer damals die Choreografien vor dem Fernseher nachgemacht hat, kann beim nächsten Sleepover mit den Friends direkt wieder reinsteppen.

#3 „Final Destination“

In „Final Destination“ hat Alex (Devon Sawa) eine grausame Vision und steigt mit einigen Mitschüler*innen gerade noch rechtzeitig aus dem Flugzeug. Doch dem Tod passt dieser Planwechsel überhaupt nicht: Einer nach dem anderen wird von denen eingeholt, die dem Unglück eigentlich nicht hätten entkommen dürfen.

Daraus wird ein angespannter Teenie-Horrortrip voller Schicksalsparanoia und Momente, nach denen ihr harmlose Alltagsdinge garantiert misstrauischer beäugt. Auf IMDb kommt „Final Destination“ zwar „nur“ auf 6,7 von 10 Sternen, als Kultfilm hat er seinen Platz aber längst sicher.

#2 „Girls Club – Vorsicht bissig!“

In „Girls Club – Vorsicht bissig!“ stolpert Cady Heron, gespielt von Lindsay Lohan, nach Jahren des Homeschoolings direkt in die gnadenlose Highschool-Welt der Plastics. Zwischen Cliquen, Gerüchten und sozialen Rangordnungen wird aus der Komödie mit Rachel McAdams, Amanda Seyfried und Tina Fey ein herrlich bissiger 2000er-Blick auf Teenie-Machtkämpfe, Freundschaft und den Wunsch, dazuzugehören.

Auf IMDb kommt „Girls Club – Vorsicht bissig!“ auf 7,1 von 10 Sternen. Perfekt also, wenn ihr beim nächsten Spa-Abend nostalgisch werden und noch einmal darüber diskutieren wollt, ob mittwochs wirklich Pink getragen wird.

#1 „Pans Labyrinth“

In „Pans Labyrinth“ zieht die junge Ofelia, gespielt von Ivana Baquero, im Spanien des Jahres 1944 zu ihrem grausamen Stiefvater und flüchtet sich immer tiefer in eine unheimliche Märchenwelt. Dort begegnet sie einem Faun, der ihr eröffnet, dass sie eine verlorene Prinzessin sein könnte – wenn sie drei gefährliche Aufgaben besteht. Aus Guillermo del Toros Fantasy-Drama wird so ein düsterer Mix aus Krieg, kindlicher Fantasie, Monstern und bitterer Realität.

Auf IMDb kommt „Pans Labyrinth“ auf starke 8,2 von 10 Sternen – und wenn ihr damals bei dem bleichen Mann kaum hinsehen konntet, dürfte euch dieser Filmabend direkt wieder in seinen schaurigen Bann ziehen.

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