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Egal ob „Yellowstone“ oder „Horizon“: Der Western feiert ein Comeback! Grund genug, auch weniger erfolgreichen Genre-Vertretern eine neue Chance zum Glänzen zu geben.
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Die Ära der Cowboys und Outlaws scheint im heißen Wüstensand wieder aufzublühen. Serien wie „Yellowstone“ oder epochale Oscar-Kandidaten wie „Killers of The Flower Moon“ begeistern das Publikum und hauchen dem längst tot geglaubten Genre wieder neues Leben ein.
Im Gegensatz zu den brutalen Neo-Western, zu denen „No Country For Old Men“ zählt, setzen die jüngsten Produktionen auf klassische Elemente und halten sich in ihrer gesetzlosen Brutalität deutlich zurück.
Die Spannung bleibt dennoch bestehen, denn aufgrund der dichten Atmosphäre und der klaren Rollenverteilung zwischen Gut und Böse zeichnet der Western ein einfaches System von Recht und Ordnung. Ein Modell, welches sich in diesen Zeiten von Zuschauer*innen zumindest auf fiktiver Ebene gewünscht wird.
Passenderweise zeigt ZDFneo „The Missing“ am Samstag, den 26. Juli 2025 um 23:30 Uhr im TV und gibt dem Western aus dem Jahr 2003 die Chance, nach 22 Jahren ein neues Publikum für sich zu gewinnen. Im Anschluss sollte es auch möglich sein, den Film in der ZDF-Mediathek kostenlos und ohne Werbung zu streamen. Alternativ könnt ihr den Film auch auf Netflix im Abo sehen.
Was Western-Legende Kevin Costner über das Genre denkt, seht ihr hier in unserem Interview mit dem Hollywood-Star:
„The Missing“: Darum geht es
New Mexico, 1886: Vor vielen Jahren verließ Samuel Jones (Tommy Lee Jones) seine Familie und begann ein neues Leben bei den Apachen. Ohne Rücksicht auf die harten Umstände und schwierigen Bedingungen, in der er seine Frau und Kinder zurückließ, traf Jones eine egoistische Entscheidung.
Doch seine Lebensweise ging nicht spurlos an ihm vorbei. In der Hoffnung, die Kluft zwischen ihm und seiner Familie zu überbrücken, kehrt er wieder heim, aber muss erkennen, dass seine Ankunft bei seiner erwachsenen Tochter Maggie (Cate Blanchett) keine Freude verursacht. Zudem erfährt er, dass seine Frau bereits verstorben ist.
Als Maggies Kind Lilly von einer Bande verschleppt wird, müssen sich die entfremdeten Familienmitglieder zwangsweise annähern, um das Schlimmste zu verhindern und die Entführer zu stoppen.
„The Missing“: Staub in der Kinokasse
War „The Missing“ seiner Zeit voraus? Möglicherweise. Regisseur Ron Howard („Solo: A Star Wars Story“) landete mit seinem Western aus dem Jahr 2003 einen echten Flop an der Kinokasse. Lediglich 38,3 Millionen US-Dollar spielte der Streifen ein, was hinsichtlich Besetzung und Crew hinter der Kamera wahrlich überraschend war.
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Obwohl der Mix aus Thriller, Western und Drama durchaus spannend inszeniert ist, erfreuten sich Kritiker und Publikum nur bedingt an der Geschichte und vergaben laut Rotten Tomatoes jeweils nur etwa 50 Prozent. Zu wenig, denn „The Missing“ bietet eine packende Familiengeschichte mit hoher Spannungskurve, die durchaus sehenswert ist.
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