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Netflix hat die Aufrufzahlen für die neuen „One Piece“-Folgen veröffentlicht. Diese zeichnen leider kein rosiges Bild…
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Gut zweieinhalb Jahre lang mussten Fans der Strohhutbande warten, jetzt sind Ruffy und Co. endlich wieder in See gestochen: Staffel 2 von „One Piece“ erschien am 10. März 2026 auf Netflix mit 8 neuen Folgen, die einmal mehr die Charts stürmten und sich reger Begeisterung erfreuten.
Qualität ist allerdings nur ein Erfolgsgrad für Netflix, entscheidend für die Zukunft einer Serie sind natürlich auch die Aufrufzahlen. Die wurden jetzt für den Auftakt der zweiten Staffel enthüllt – und leider fallen sie nicht berauschend aus.
Wie What’s on Netflix berichtet, kam Staffel 2 in der Woche vom 8. bis zum 15. März auf 16,8 Millionen Aufrufe, insgesamt wurden 136,2 Millionen Stunden gestreamt. Zum Vergleich: Die erste Staffel von „One Piece“ kam noch auf 18,5 Millionen Aufrufe sowie 140,1 Millionen gestreamte Stunden. Staffel 1 schnitt also besser ab, obwohl von ihr zwei Tage weniger in die Berechnung einflossen; die allerersten Episoden starteten damals an einem Donnerstag, die neueren Folgen jetzt an einem Dienstag.
Die durchschnittlichen Aufrufe pro Tag brachen deswegen in der jeweils ersten Woche von 4,625 Millionen auf 2,8 Millionen ein. Das bedeutet einen Rückgang von fast 40 % für „One Piece“ von Staffel 1 zu Staffel 2.
Ist die Live-Action-Serie zu teuer – und zugleich zu billig?
Ist für „One Piece“ nach Staffel 3 auf Netflix Schluss?
Dies ist wahrlich kein gutes Zeichen. What’s on Netflix bemüht sich zwar, nicht den Teufel an die Wand zu malen und betont, dass solch ein Rückgang durchaus normal ist, wenn der Reiz des Neuen, den eine erste Staffel umweht hat, verflogen ist. Zumal sich viele Netflix-Serien über solche Aufrufe freuen würden.
Gleichzeitig wird eingeräumt, dass solche Zahlen nicht mit den Netflix-Hits wie „Stranger Things“ und „Bridgerton“ mithalten könnten, sondern eher in die Kategorie um „Outer Banks“ und „Ginny & Georgia“ fallen. Wohlgemerkt beanspruchen diese allerdings nicht solch ein Budget, wie es „One Piece“ verschlingt.
Zumal die Live-Action-Serie künftig eher noch teurer wird, da immer mehr Personen mit ausgefallenen Teufelskräften dazukommen und die Kämpfe entsprechend opulenter werden; ganz zu schweigen davon, dass Serien ohnehin von Staffel zu Staffel teurer werden, da die etablierten Schauspieler*innen in der Regel mehr Geld verlangen.
Um die direkte Zukunft brauchen sich Fans der Adaption keine Sorgen zu machen: Staffel 3 von „One Piece“ wird bereits gedreht, eine Veröffentlichung in 2027 wäre also möglich; einen offiziellen Starttermin gibt es aber noch nicht. Von deren Erfolg dürfte es Netflix abhängig machen, inwieweit das Abenteuer der Strohhutbande weitergeht…
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